SPD-AG 60plus Darmstadt

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Lothar Binding

Bundes-
vor
sitzender der

SPD-AG 60plus

_____________

AG SPD 60 plus

Bundesvorstand:

Lothar Binding:

So kommen wir

gestärkt aus der

Corona-Krise

(Vorwärts Online)

Weniger Armut,
mehr Klimaschutz:
Die SPD will die
Chancen der
Corona-Krise für
eine Transformation
der Gesellschaft nutzen.
SPD-Finanzexperte
Lothar Binding
beschreibt seine
seine Ideen.
Bitte hier klicken


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SPD Darmstadt

SPD Hessen-Süd

AG 60plus Bund


Wir begrüßen Sie auf den Webseiten der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im SPD-Unterbezirk Darmstadt.

Bitte beachten Sie unsere Online-Zeitung

"Aus unserer Sicht".



Ortrud Mucha  Klaus Wieland

Vorsitzende       Vorsitzender
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Allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus
Wieder feste Impftermine in Darmstadt gefordert

Die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus plädiert für eine allgemeine Pflicht zur Impfung gegen das Coronavirus. Deshalb begrüßen die SPD-Senioren den Vorschlag des künftigen Bundeskanzlers Olaf Scholz, in Einrichtungen, in denen besonders verwundbare oder verletzliche Gruppen betreut werden, die Impfung verpflichtend zu machen und die Ausweitung dieser Regelung zu prüfen.

Die wahrscheinlich schlimmste Welle an Coronainfektionen rollt heran, weil sich etwa 30 Prozent erwachsener Menschen gegen die Impfung sperren, weil sie sich offensichtlich von falschen Informationen aus dem tiefsten Sumpf des Internets manipulieren und in die Irre lenken lassen. Diese 30 Prozent können offensichtlich mit ihrer Freiheit und Möglichkeit, sich und andere zu schützen, nicht verantwortlich umgehen. Die Freiheit von jedem von uns endet dort, wo die Freiheit anderer beginnt. Deshalb gibt es im Grundgesetz auch beide Seiten: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, … das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit … soweit er nicht die Rechte anderer verletzt“. Es geht also auch um den Schutz des Lebens anderer Menschen. Und wer die Gefährdung anderer in Kauf nimmt, und sei es nur, indem Betten auf Intensivstationen in Folge von Leichtsinn und Fahrlässigkeit belegt werden, hat die Möglichkeiten seiner Freiheitsrechte falsch verstanden. So wird die Impfpflicht benötigt, um die Freiheitsrechte zu erhalten.

Die 30 Prozent Ungeimpften zwingen die anderen 70 Prozent in den Lockdown oder zu großen Einschränkungen, sie gefährden soziale Einrichtungen und die Kulturszene, führen zur Überlastung der Krankenhäuser und stören die wirtschaftliche Entwicklung und die sozial-ökologische Transformation.

„Natürlich ist die allgemeine Impfpflicht kein Allheilmittel, aber die schlimmsten Folgen können vermieden werden. Selbst mit einer sofortigen Impfpflicht gibt es keine kurzfristigen Erfolge – das zeigt schon, warum es ein Fehler war, die Impfpflicht nicht schon vor einem Jahr einzuführen, nachdem deutlich wurde, dass Appelle an die Vernunft nicht fruchten würden. Nun aber ist es höchste Zeit, um wenigstens die fünfte Welle glimpflich überstehen zu können. Und der nächste Winter kommt bestimmt.“

Die SPD-Seniorinnen und Senioren begrüßen die Wiedereröffnung des Impfzentrums im Darmstadtium. Man fordert eine verbindliche Online-Terminierung, die zum Beispiel im Hochtaunuskreis möglich ist. „Es ist älteren Menschen mit Handicaps nicht zumutbar, etwa zwei Stunden in der Warteschlange zu stehen. Als Digitalstadt muss es Darmstadt möglich sein, dies mit festen Terminvorgaben zu verhindern,“ meinen die beiden Co-Vorsitzenden der SPD-Senioren Ortrud Mucha und Klaus Wieland.
(11-2021)


Internationaler Tag der älteren Menschen
SPD-Senioren für Digitale Gerechtigkeit

Zum internationalen Tag der älteren Menschen am vergangenen 1. Oktober ruft die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus zur besseren Beteiligung älterer Menschen am Leben in einer zunehmend digitaleren Welt auf.
Bundesvorsitzender Lothar Binding: „Der diesjährige internationale Tag der älteren Menschen steht unter dem Motto „Digitale Gerechtigkeit für alle Altersgruppen“. Auch wenn es schon vor der Corona-Krise viele Projekte für ältere Menschen gab, um ihnen mehr Digitalkompetenz zu verschafften, so hat die Krise doch gezeigt, dass wir unsere Anstrengungen in diesem Bereich ausbauen müssen: Über die technische Kompetenz, die richtige individuelle Ausstattung oder das fehlende WLAN im Senior/innenheim bis hin zur digitalen Kompetenz. Wir brauchen ein stimmiges Gesamtkonzept, dass alle diese Punkte beinhaltet.

Lothar Binding: „Mit dem DigitalPaktAlter geht die Bundesregierung hier bereits seinen wichtigen Schritt und wir sind den beiden Ministerinnen Franziska Giffey und Christine Lambrecht für dieses Engagement, zusammen mit der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) sehr dankbar.“
 Lothar Binding
Dazu die beiden Darmstädter Co-Vorsitzenden der SPD-Senioren Ortrud Mucha und Klaus Wieland: „Digitale Kompetenz verbessert das Leben und insbesondere das Sozialleben der älteren Menschen, sei es durch die Messenger-Nachricht mit den Enkeln, Freunden, Kindern, Onlinemediatheken, Bankkonten, digitale Sprechstunden und noch viel mehr.“

Wir setzen uns dafür ein, dass die nächste Bundesregierung dieses Engagement fortsetzen wird. Mit dem Wahlergebnis wird es möglich sein, in einer SPD-geführten Bundesregierung (35 Prozent der über 60-jährigen haben SPD gewählt), Altersdiskriminierung zurückzudrängen, ältere Menschen in verletzlichen Lebenssituationen besser vor Gewalt, Vernachlässigung und finanzieller Ausbeutung zu schützen. Wir fordern alle Fraktionen im Deutschen Bundestages auf, ihre politischen Entscheidungen an der UN-Altenrechtskonvention zu orientieren.
(02.10.2021)

Andreas Larem:
Anerkennung der Lebensleistung
SPD-Senioren mit dem Bundesvorsitzenden auf dem Luisenplatz
Der beklebte Bus sorgte auf Luisenplatz ebenso für Aufmerksamkeit wie die Säulen mit den bunten Bällen oder das Glücksrad mit Wahlkampfthemen wie „Renten“, „Steuern“, „Umwelt“, „Wohnen“ oder „Pflege“.
„Mit unserem Bundesvorsitzenden und finanzpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Lothar Binding, wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Kompetenz der SPD für die Belange älterer Menschen nahebringen,“ meint die Vorsitzende der Darmstädter Senioren, Ortrud Mucha. Das ist den Senioren offensichtlich gelungen. Der rote Bus machte von der Deutschlandtour kommend nach 65 Städten in Darmstadt den letzten Halt bei guter Resonanz.
Im Gespräch betonte der SPD-Wahlkreiskandidat Andreas Larem seine Hinwendung zu Problemen der älteren Generation. „Wir sorgen für eine auskömmliche und angemessene Rente. Die Anerkennung von Lebensleistung ist für mich eine Frage des Respekts! Der Lebensstandard, der jahrzehntelang erarbeitet und verdient wurde, soll auch im Rentenalter sicher sein.“

Die SPD auf dem Luisenplatz: Bunte Bälle stellen anschaulich die Verteilungs-Ungerechtigkeiten in Deutschland dar.  Von links: Bijan Kaffenberger MdL, die Eberstädterin Brigitte Vallentin, Max Reindel aus dem Martinsviertel, Bundestagskandidat Andreas Larem, der SPD-Senioren Bundesvorsitzende Lothar Binding MdB, die Stadtverordnete Ulrike Schmidbauer und Doris Starzinger-Kühl von den SPD-Senioren im Landkreis.


Bitte in das Logo klicken!

Inhalt:

WIR TREFFEN UNS AM 31. AUGUST UM  15 UHR auf dem Luisenplatz vor der Sparkasse.

Der Deutschland-Bus von und mit unserem Bundesvorsitzenden Lothar Binding kommt!
Gemeinsam mit unserem Kandidaten Andreas Larem wollen wir mit den Menschen ins Gespräch kommen!
Sehr gelobt werden wir von vielen Seiten für das INTERVIEW mit dem Pflegestützpunkt. Sie können sich gründlich
und exakt über die Pflege informieren!
Senioren-Rikschas kommen. Ausgangspunkt ist DA-Arheilgen
Aufruf: MACH MIT BEI UNS
Kommentar zum Zustand des „Darmstädter Echos“
Otto Blöcker – ein Stück Nachkriegsgeschichte – wäre jetzt 90 Jahre alt geworden
Corona in Sportvereinen
SPD war Motor der Koalition in Berlin


Stadtkämmerer Otto Blöcker wäre jetzt 90 geworden

Ein Stück Darmstädter Nachkriegsgeschichte

Acht Stadtkämmerer hatte Darmstadt seit 1945. Am längsten im Amt war Otto Blöcker, der 18 Jahre lang die finanziellen Geschicke der Stadt leitete.
1995 beendete er seine Amtszeit. Am vergangenen Samstag wäre er 90 Jahre alt geworden. Ortrud Mucha und Klaus Wieland von den SPD-Senioren erinnern an den humorvollen und liebenswerten Menschen Otto Blöcker, der 2005 viel zu früh mit 74 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstarb.
Otto Blöcker 2004
Der ehemalige Stadtverordnete Klaus Wieland erinnert sich sehr gern an die Zeit mit Otto Blöcker. „Ich denke daran, wie er in der SPD-Fraktion in den 1980er Jahren die Zusammenlegung des Klinikums ins Stadtzentrum in der Grafenstraße verkündete. Damals sprach er von einem Programm für Jahrzehnte.“
Eines der Vermächtnisse Otto Blöckers ging damit in diesem Jahr in Erfüllung. Die Eberstädter Klinik-Dependance ging in den großen Neubauten des Klinikums auf.
Eine weitere Herausforderung der damaligen Zeit war der umweltgerechte Um- und Neubau der Kläranlage. Er holte sich das Know-how der damaligen „Südhessischen Gas- und Wasser AG“, jetzt ENTEGA.
Die SPD-Senioren würdigen Otto Blöcker als Sozialdemokraten mit Herz und Engagement für seine Wahlheimat Darmstadt. Er stammte aus Schleswig-Holstein und lenkte die Finanzgeschicke mit nüchterner vielleicht norddeutscher Klarheit. Er genoss die Achtung der anderen Fraktionen und machte seine Haushaltspläne dort transparent.
Klaus Wieland erinnert sich an eine ehemalige Kollegin von den Grünen, die einmal den Slogan eines Versandhändlers aussprach: „Otto find` ich gut“.
Ortrud Mucha und Klaus Wieland: „Unsere Stadt braucht solche engagierten Menschen, wir vermissen Otto Blöcker und denken an ihn zusammen mit seiner Frau Dagmar Lindenberg.“
(Juli 2021)

Appell der SPD-Senioren:

Bleiben Sie den Sportvereinen treu

Kampf des Vereinssports mit der Corona-Krise
Die Darmstädter SPD-Senioren machen sich Sorgen um Sportvereine, die oft auch unter Kultur firmieren. Die Pandemie sorgt für mangelnde Sportangebote für Senior/innen, Kinder und Jugendliche. Folge ist ein bundesweiter Austritt von einer Million aus den Vereinen. Dazu meinen die beiden Co-Vorsitzenden der SPD-Senioren Ortrud Mucha und Klaus Wieland: „Sport- und Kulturvereine sind ein Rückgrat beim Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir halten die Austritte für ein verheerendes Zeichen. Hier müssen Politik und Gesellschaft gegensteuern.“
Um sich ein Bild zu machen, haben die Sozialdemokraten eine Umfrage auch unter Seniorenaspekt unter neun Vereinen in der Stadt gemacht. Fünf haben zum Teil umfang- und aufschlussreich geantwortet. Die TSG Wixhausen weist auf ausgefallene kulturelle Veranstaltungen und ihre Mitarbeit hin. Wie in den anderen Vereinen hält sich der Anteil älterer Mitglieder bei den Austritten in Grenzen. Ortrud Mucha und Klaus Wieland: „Bei Senioren hat die Mitgliedschaft Tradition.“ Bei den finanziellen Auswirkungen ist die TSG Wixhausen vergleichsweise gut durch das Jahr 2020 gekommen, meint Vorsitzender Rüdiger Dingeldey.

Motivationsverluste
„Der Anteil der Senior/innen hält sich bei der TG Bessungen durch das Spartenangebot in Grenzen,“ so Vorsitzender Herbert Nowak. Den Mitgliederverlust beziffert er auf rund 10 Prozent. Etwas anders stellt sich das Bild bei der SKV Rot-Weiß aus der Heimstättensiedlung dar. Der Seniorenanteil liegt laut dem Vereinsvorsitzenden Harry Diestelmann bei rund 25 Prozent. Der Mitgliederrückgang beträgt 4 Prozent. Es gab 2020 fast keine Neueintritte. Die finanziellen Verluste halten sich momentan noch in Grenzen. „Die Verluste, die uns wirklich treffen, liegen eher im Bereich der ehrenamtlich Engagierten. Hier befürchten wir nicht zu ersetzende Rückgänge bzw. Motivationsverluste,“ so Harry Diestelmann.
Der in Kranichstein beheimatete SV Blau-Gelb ist ein Mehrspartenverein mit zur Jahreswende 801 Vereinsmitglieder, davon 115 Senior/innen (14,4 Prozent). Auch hier ist die Zahl der über 60-jährigen konstant geblieben. Von Jahresbeginn bis zum 22. April sind 46 jüngere Vereinsmitglieder ausgetreten. Der Vorsitzende Norbert Schiffer rechnet mit einem hochgerechneten Verlust von 15.000 Euro Einnahmen. Not macht auch im Sport erfinderisch. Blau-Gelb bietet Online-Angebote für bestimmte Sportarten.

SGA: Mitgliederschwund gefährdet die Existenz der Vereine
Die Sportgemeinschaft Arheilgen (SGA) weist auf ein Positionspapier „Return to Sports“ von 15 großen hessischen Sportvereinen mit rund 61.000 Mitgliedern hin. Im März wurde das Papier veröffentlicht und an die Fraktionen im Stadtparlament versendet. Die Resonanz war unterschiedlich. Nach Erhebungen des Landessportbundes haben die durchschnittlichen Vereine im vergangenen Jahr 3,2 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Das entspricht knapp 69.000 Menschen aus 7.600 Vereinen. Betrachtet man nur die 20 größten Vereine im Bundesland, beträgt dort der Rückgang 10,4 Prozent. Das hat enorme Auswirkungen auf die Finanzkraft. Bei der SGA beträgt der Seniorenanteil laut Vereinsmanager Andreas Faßmann 20,7 Prozent. 2020 betrug der Verlust an Mitgliedern noch 11,9 Prozent. Zum Vergleich: Von April 2020 bis April 2021 hat sich der Anteil auf 14,58 Prozent erhöht. Andreas Faßmann: „Alleine im Zeitraum 11/2020 – 04/2021 hatten wir einen finanziellen Verlust in Höhe von mehr als 270.000,00 €. Einsparungen, Kurzarbeitergeld, etc. schon eingerechnet. Pro Monat weiterem Lockdown erhöht sich das Delta um mindestens 30.000,00 €/Monat. Dies wird sich existenzbedrohend auswirken, wenn keine finanzielle Hilfe für die Vereine geleistet wird. Nun noch die Aussicht der Politik mit Lockdown bis Mitte Juni und weiteren drastischen Einschränkungen. Das wird vielen großen Vereinen das Genick brechen. Finanzielle Hilfe der Politik? Keine! Die vielen Ehrenamtler haben keine Lust mehr und sind am Ende. Jugendliche treten teilweise mit ganzer Mannschaftsstärke aus dem Verein aus, weil die Perspektive fehlt. Möchte die Politik die Vereine ausbluten lassen und zerstören?“
Diesen eindringlichen Apell werden die SPD-Senioren an die in der Verantwortung stehenden Fraktionen im Stadtparlament weiterleiten.

Fünf von neun Sportvereine in Darmstadt haben sich an der Umfrage der SPD-Senioren zu den Mitgliederaustritten infolge der Corona-Pandemie beteiligt. Oben links: TSG Wixhausen, daneben SKV Rot-Weiß aus der Heimstättensiedlung.

Unten links die SG Arheilgen und rechts der Kranichsteiner SV Blau-Gelb. Ohne Foto: TG Bessungen.  

SPD-Senioren gratulieren neuem Fraktionsvorstand

Man erwartet gute Zusammenarbeit

Die SPD-Senioren gratulieren der neuen Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament Anne Marquardt. „Wir verknüpfen damit die Hoffnung auf ein gedeihliches Zusammenwirken von Jung und Alt,“ sagen die beiden Co-Vorsitzenden der Senioren-Arbeitsgemeinschaft, Ortrud Mucha und Klaus Wieland. Einige Schwerpunkte sind die fußläufige Erreichbarkeit des Einzelhandels in den Stadtteilen, die verantwortungsgerechte Bezahlung der Pflegekräfte und Barrierefreiheit im gesamten öffentlichen Raum. Die SPD-Senioren gehen von einem permanenten Austausch in der politischen Arbeit aus. „Wir sind gespannt auf die Ideen und Einbringung der neuen verjüngten Stadtverordnetenfraktion,“ meinen Mucha und Wieland abschließend. (09.04.2021)


SPD-Senioren begrüßen Stadtteilzentrum für Wixhausen

Einzelhandelsproblem für Ältere zum Teil gelöst
„Endlich liegen Pläne für ein Einkaufszentrum in Wixhausen auf dem Tisch,“ sagen die beiden Vorsitzenden der SPD-Senioren, Ortrud Mucha und Klaus Wieland, der in diesem Stadtteil wohnt. Wieland blickt zurück auf Anfang der 2000er Jahre. „Damals hatte ich als Stadtverordneter einen Stadtteilmittelpunkt rund um den Bahnhof und der alten Turnhalle skizziert. Die Ideen von mir und meinen damaligen Mitstreitern wurden aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht umgesetzt.“ Lange Zeit blieb es ruhig um einen zeitgemäßen Supermarkt. „Mir liegt ein umfangreicher Schriftverkehr des ehemaligen Arheilger Bezirksverwalters Harald Rack als Privatmann mit den entsprechenden Stellen und der evangelischen Kirche als Miteigentümer der Grundstücke im jetzt für das Zentrum vorgesehene Geviert Schönbergstraße/Verdistraße/Brucknerstraße vor,“ so Klaus Wieland weiter, „jetzt bin ich doppelt froh über die Zustimmung der Grundstückseigentümer.“

Teil des für ein Einkaufszentrum in Wixhausen vorgesehenes Areal, von der Schönbergstraße hergesehen. Im Hintergrund das von der Sparkasse mitgenutzte Volksbankgebäude.

Die SPD-Senioren freuen sich jetzt über die Ziele, über die im Vorfeld bereits Einigung erzielt werden konnte. Aus Sicht der SPD-Senioren verbessert sich die Einkaufssituation in Wixhausen Ost und für das Wohngebiet östlich der Bundesstraße 3 erheblich. In Wixhausen-West bleibt die Einkaufssituation für ältere Menschen auch durch die trennende Bahnlinie weiter unbefriedigend. „Hier gab es einmal von der HEAG einen Rufbusverkehr mit kleineren Fahrzeugen, die auch Nebenstraßen ansteuerten. Vielleicht könnte man das wiederbeleben,“ fragen Ortrud Mucha und Klaus Wieland. Jetzt hoffen die SPD-Senioren auf eine zügige Planung mit dem erfahrenen Büro Kolb und Partner aus Dieburg. „Die Schaffung von Baurecht innerhalb von zwei Jahren hängt an vielen Faktoren.“
Weiter hoffen die SPD-Senioren auf ein Einsehen der Kassenärztlichen Vereinigung, wenigstens einen zweiten Arzt oder Ärztin im Westen des Stadtteils zuzulassen und bei der Suche nach einer Lösung zu helfen. „Ich bin da optimistisch, dass sich jemand für die schöne Praxis von Dr. Hahn in der Trinkbornstraße findet. Patienten gibt es genug,“ meinen Ortrud Mucha und Klaus Wieland.
Die SPD-Senioren beobachten die Entwicklung des Einzelhandels in allen Stadtteilen. Unter dem Aspekt des immer mehr zutage tretenden demografischen Wandels sieht man ein Umdenken.
06.03.2021


Offener Brief der SPD-Senioren zum Nordbahnhof


„Schandfleck ohne Barrierefreiheit“


„Wer sich den Darmstädter Nordbahnhof anschaut, ist entsetzt,“ sagen die beiden Vorsitzenden der Darmstädter SPD-Senioren Ortrud Mucha und Klaus Wieland.
„Wände beschmiert, schmutzig, einfach katastrophal und mit hohen Treppen ohne Barrierefreiheit.“ Bis 2022 müssen laut Personenbeförderungsgesetz Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden. In einem offenen Brief wenden sich die SPD-Senioren jetzt an Oberbürgermeister Jochen Partsch, die DB Netz der Deutschen Bahn AG und an die Geschäftsleitung der Merck KGaA.

Im Anschreiben wird mit einem Foto sowohl die nicht vorhandene Barrierefreiheit wie der erschreckende Zustand dokumentiert.
Über den Standort der Aufzüge gibt es zwischen der Deutschen Bahn AG und der Stadt Darmstadt Differenzen. Barrierefreiheit und Sanierung sollten trotz aller Differenzen oberste Priorität haben, meinen die SPD-Senioren.
Weiter im Wortlaut: „Wir haben den Weltkonzern Merck in diesen offenen Brief genommen, weil wir uns von dort Unterstützung erhoffen. Die Merck-Gebäude entlang der Frankfurter Straße wurden repräsentativ hergerichtet und wenige Meter weiter südlich erwartet Besucher/innen der herunter gekommene Nordbahnhof! Das kann unserer bedeutenden Firma Merck nicht gleichgültig sein. Wir geben weiter zu bedenken, dass der Zustand dieses Bahnhofes einer Wissenschaftsstadt unwürdig ist. Im Interesse der älteren und behinderten Mitbürger bitten wir um vorrangige Herstellung von Barrierefreiheit an diesem nicht unwesentlich frequentierten Bahnhof.“

Maria Arnoldt vom Vorstand der SPD-Senioren hat sich als Mitglied der Interessengemeinschaft älterer Menschen mit dem Thema befasst. Am Südbahnhof hat man das Problem gelöst und der Eberstädter Bahnhof ist fertig.
Am Bahnhof Wixhausen hat der VdK Pläne vorgelegt, die teilweise mit dem Fahrradschnellweg kollidieren. Ostbahnhof und der Bahnhof Kranichstein sind zufriedenstellend barrierefrei.

„Einer Wissenschaftsstadt unwürdig“ nennen die SPD-Senioren den Darmstädter Nordbahnhof. Steile Treppen zu den Bahnsteigen sind fernab von jeder behindertengerechten Barrierefreiheit.

Die SPD-Senioren fordern endlich eine Lösung.

(23.02.2021)


„Seniorenberatung in allen Stadtteilen“

SPD-Senioren: Vereinsamung entgegenwirken

 "Ältere werden sich an die früher übliche Institution einer Gemeindeschwester erinnern,“ die beiden Vorsitzenden der SPD-Senioren Ortrud Mucha und Klaus Wieland heben damit auf die neue Form der „Gemeindeschwester 2.0“ ab. Im Haushalt hatte das Land Hessen dafür in den Haushaltsjahren 2018 und 2019 jeweils 1,85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Innerhalb der Stadt Darmstadt hat Wixhausen davon profitiert.
 „Unter DRK-Trägerschaft läuft es hier sehr gut,“ meinen Mucha und Wieland. Das DRK nennt den Service konsequenterweise Seniorenberatung. Die unter der offiziellen Bezeichnung „Gemeindeschwester 2.0“ arbeitende Seniorenberatung
wirkt in erster Linie beistehend und entlastet zum Beispiel den Pflegestützpunkt und Hausarztpraxen. Das Modell hat auch in anderen südhessischen Gemeinden großen Zuspruch bekommen,
so zum Beispiel in Nauheim und Rüsselsheim im Kreis Groß-Gerau. „Im Alter brauchen viele Seniorinnen und Senioren Ansprechpartner, die sich direkt vor Ort zum Beispiel bei Hausbesuchen unter anderem ein Bild über die Versorgungssituation machen. Man kennt sich oft persönlich und kann unmittelbar mit Rat und Tat eingreifen,“ sagen die SPD-Senioren. „Gerade im Corona-Lockdown leiden vor allem alleinstehende ältere Menschen an Vereinsamung und brauchen das Gespräch.“
(30.01.2021)


SPD-Senioren fordern Haltestellen-Modernisierung

Bänke und Regenschutz Schiebelhuthweg Rüdesheimer Straße

Dem Haltepunkt Schiebelhuthweg in der Rüdesheimer Straße fehlen dringend Bänke und eine Überdachung, meint die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Vorstandsmitglied Cornelia Diekmann: „Von der SPD-Bessungen steht die Forderung im Programm, wir unterstützen die Initiative für diese Haltestellen voll und ganz.“
„In dem Bereich wohnen viele Menschen, zudem liegt das Alten- und Pflegeheim Louise-Dittmar-Haus in der Nähe,“ meinen die beiden SPD-Senioren-Vorsitzenden Ortrud Mucha und Klaus Wieland, „und es gibt mit Sicherheit ein Nach-Coronazeit.“ Die SPD-Arbeitsgemeinschaft hat sich mit einem Schreiben an die zuständige Heag MobiBus GmbH & Co. KG gewandt.
(02.02.2021)
TEILERFOLG:
Das Mobilitätsamt teilt am 12.02.2021 mit:
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der notwendigen Tiefbauarbeiten ist eine Ausstattung der beiden Bushaltepunkte der Haltestelle „Schiebelhuthweg“ mit einer Überdachung für wartende Fahrgäste leider nicht kurzfristig möglich.
Im Zuge des weiteren barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen im Stadtgebiet Darmstadt werden wir die Möglichkeit der Ausstattung beider Haltepunkte mit einem Wetterschutz prüfen.
Am südlichen Haltepunkt ist bereits eine Sitzmöglichkeit vorhanden. Wir werden kurzfristig auch den nördlichen Haltepunkt mit einer Sitzgelegenheit ausstatten.

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SPD-Senioren fordern kompletten Neustart in der Pflege

„Schnelles Ende der Mangelverwaltung“


Die SPD-Senioren sind froh darüber, dass das Klinikum in kommunaler Hand ist. Hier der neue Haupteingangsbereich Grafenstraße. Im Gebäude rechts sind die Reception und Patientenaufnahme untergebracht.

„Schon als vor Wochen beteuert wurde, dass es genügend Pflege- und Intensivbetten gäbe, habe ich mich gefragt, wer die darin liegenden Patienten versorgt,“ sagt die Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, Ortrud Mucha. Gerade Intensivpatienten benötigen zum Teil eine 1:1 Betreuung und es ist nur bedingt machbar, Krankenschwestern ohne intensive Zusatzausbildung auf der Intensivstation einzusetzen.
Schon seit Jahrzehnten gibt es zu wenig Pflegepersonal. In den 60er Jahren kamen Schwestern aus Korea, zurzeit ist es Pflegepersonal aus Polen und Griechenland, das nach Meinung der SPD-Senioren in seiner Heimat auch dringend gebraucht wird. „Es ist moralisch nicht vertretbar, ärmeren Ländern das Personal abzuwerben,“ so Ortrud Mucha. Über Jahrzehnte ist das reiche Deutschland nicht in der Lage, für genügend Pflegepersonal zu sorgen. Nicht erst in Corona-Zeiten gibt es zu wenig Pflegende, der Mangel ist nur jetzt in der Krise offensichtlicher geworden. Auch auf anderen Stationen fehlt es an kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es wird umgeschichtet, abgezogen und weiterhin der Mangel verwaltet. Durch die Privatisierung von Krankenhäusern ist die Situation noch schlechter geworden, weil Asklepios, Helios und Co. sich die Patienten aussuchen, meist Jüngere und Geldbringende. Alte und pflegeintensive Patienten verbleiben vorwiegend in kommunalen Häusern und das knappe Personal verrichtet seine Arbeit im Laufschritt. Die Vorsitzende der SPD-Senioren: „Während meiner Tätigkeit im Krankenhaus und als ehemalige Endoskopieschwester habe ich die Erfahrung gemacht, dass hoch motivierte Pflegekräfte ausgelaugt und demotiviert den Beruf aufgegeben haben.“ Die SPD-Arbeitsgemeinschaft plädiert: Wir brauchen einen kompletten Neustart in der Pflege. Das heißt: Mehr Pflegeplätze, mehr Personal, bessere Bezahlung und insgesamt bessere Arbeitsbedingungen.
Nur durch die Umsetzung dieser Forderungen, die natürlich Geld kosten, ist eine kompetente, dem Patienten zugewandte, menschliche Pflege möglich. Das sollte sie uns wert sein, meinen die SPD-Senioren abschließend.


SPD-Senioren mit Doppelspitze

„Bessere Einbindung in die Stadtgesellschaft“
„Als auf vielen Politikfeldern Erfahrene möchten wir unseren Beitrag zur Konsolidierung der SPD in Darmstadt leisten.“ Die neue Vorsitzende Ortrud Mucha sprach damit vielen der zahlreich erschienenen
SPD-Mitglieder über 60 Jahre Lebensalter aus dem Herzen. Die Jahreshauptversammlung hatte die Struktur auf eine Doppelspitze umgestellt. Der neue gleichberechtigte Co-Vorsitzende ist der frühere Stadtverordnete Klaus Wieland. Beide einstimmig Gewählten möchten sich und den neuen Vorstand mit Sachverstand in die Partei in Darmstadt einbringen. „Wir möchten die Jüngeren beraten, ohne zu bevormunden. Unser Ziel ist die Begleitung bei der Sacharbeit und der besseren Einbindung der SPD in die Stadtgesellschaft, zum Beispiel in den Vereinen und der Wahrnehmbarkeit in der Bürgerschaft,“ so Mucha und Wieland. Die immer noch vorhandenen Neigungen zur Selbstdarstellung und die innerparteilichen Querelen in der Öffentlichkeit sollen ein Ende finden: „Die Streitkultur innerhalb der SPD-Senioren kann als Vorbild dienen.“
Unter der Versammlungsleitung des Stadtverordneten und Europapolitikers Santi Umberti dankten die Mitglieder dem langjährigen Vorsitzenden Dr. Wolf-Dietrich Schulze, der als Beisitzer ebenso weiter macht, wie sein Stellvertreter Herbert Nowak. Ortrud Mucha und Klaus Wieland: „Wir betonen unsere Teamarbeit, indem wir jetzt erstmals zwei gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende installieren.“ So übernahmen Maria Arnoldt und Toni Oblaski die beiden Ämter. Das Quintett des geschäftsführenden Vorstandes rundet Brigitte Vallentin als Schriftführerin ab. Beisitzer wurden Cornelia Diekmann Georg Hafner, Harald Kress, Herbert Nowak, Inge Ordegel, Maria Ott, Friedrich Schmidbauer, Dr. Wolf-Dietrich Schulze, Edelgard Selmikat und Heinz Thielmann. Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung kündigten die beiden Vorsitzenden eine bessere innerparteiliche Kommunikation mit einer Online-Zeitung für die über 60 Jahre alten Mitgliedern an. Die Internetseiten www.spd-senioren-darmstadt.de werden in den kommenden Tagen aktualisiert.
(22.09.2020)

Vorstand beschließt Seniorenteil des Kommunalwahlprogramms

Antragsrecht für den Seniorenbeirat (Interessenvertretung für ältere Menschen)

Nach intensiver Beratung legte die AG 60plus dem Unterbezirk den Seniorenteil des Kommunalwahlprogramms für die Wahl im März 2021 vor. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung Darmstadts als seniorenfreundliche Stadt. Dazu gehören Verbesserungen der Rechte der "Interessenvertretung für ältere Menschen", wie der Seniorenbeirat in Darmstadt heißt. Das kulturelle Angebot soll erhalten bleiben und der ÖPNV soll in Richtung kostenfreie Nutzung ausgebaut werden.

Seniorinnen und Senioren sollen so lange wie möglich zuhause leben. Stadtquartiere müssen so barrierefrei geplant, bzw. verändert werden, dass sie älteren Menschen gerecht werden. In allen Stadtvierteln müssen Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit haben, sich eigenständig zu versorgen. In Vierteln mit mangelhaftem Einzelhandel und mit langen Wegen zu den Geschäften wird ein Shuttledienst angestrebt.

Breiten Raum nimmt die Verbesserung der Pflegesituation ein.  Eine personelle Aufstockung und bessere Bezahlung der Pflegekräfte ist sehr wichtig und wird vehement gefordert. Neue Wohnprojekte sollen die Begegnung zwischen Jung und Alt verbessern. Solidarisches Handeln zwischen den Generationen schafft neue Lebensqualität.

Gefördert soll mit angemessener Aufwandsentschädigung das Ehrenamt. Insbesondere bei denen, die kontinuierlich ihr Wissen und ihre Kraft für andere Menschen einsetzen. Ältere Menschen bedürfen der Unterstützung bei der Arbeit mit den neuen Medien.

Seniorinnen und Senioren müssen angstfrei über die Straße gehen können. E-Scooter, Radler und Autos dürfen keine Gefährdungen darstellen. Die Stadt und der Rhein-Main-Verkehrsverbund sollen in wiederkehrenden Kampagnen für mehr Rücksichtnahme auf ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen im öffentlichen Raum und in öffenlichen Verkehrsmitteln werben.

Unsere langjährige Vorsitzende Christel Trautmann ist verstorben

Christel Trautmann ist am 16. Juni 2020 nach langer Erkrankung verstorben. Christel hat sich vielfältige Verdienste erworben. Sie war von 1977 - 1985 Stadtverordnete und gehörte von 1976 - 1987 dem Hessischen Landtag an. Im Norden Darmstadts war sie VdK-Vorsitzende. In ihrer Kirchengemeinde im Martinsviertel war sie im Kirchenvorstand. Christel war über 10 Jahre Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Wir schätzten immer ihre Authentizität. Sie stand hinter ihren Worten. Uns verbindet weiter der jahrelange Kampf für einen Seniorenbeirat in Darmstadt.
Christels Tod ist ein herber Verlust für die Partei und insbesondere für uns als AG 60plus.
Sie war immer Vorbild für die Jüngeren in der Partei.
In Gedanken sind wir bei ihrer großen Familie.



GEMEINSAME PRESSEINFORMATION

SPD-Senioren intensivieren Zusammenarbeit
Erste gemeinsame Sitzung Stadt und Landkreis
Zur ersten gemeinsamen Sitzung der SPD-Arbeitsgemeinschaften 60plus der Stadt Darmstadt und des Kreises Darmstadt-Dieburg trafen sich die Vorstandsmitglieder in der neuen Geschäftsstelle des VdK in Darmstadt-Kranichstein.Nach der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten begrüßte der VdK-Kreisvorsitzende Heinrich Jung die Sitzungsteilnehmer und gab einen Überblick über die Arbeit des Sozialverbandes: "Wir sind ein großer Sozialverband in unserem Kreisgebiet, das ungefähr die Fläche der beiden SPD-Arbeitsgemeinschaften abdeckt, wir haben rund 9.300 Mitglieder. Zu unseren Aufgaben gehören die Betreuung der Mitglieder, sowie die Beratungen bei sozialrechtlichen Fragen und Auseinandersetzungen. Im letzten Jahr waren es rund 2.400  teils intensive Gespräche".
Der Vorsitzende der SPD-AG 60plus Darmstadt-Dieburg, Axel Mönch und der stellvertretende Vorsitzende Herbert Nowak vom SPD-Unterbezirk Darmstadt, bedankten sich für die Informationen und hoffen, dass die Anliegen des Sozialverbandes VdK und der SPD-Senioren in den politischen Parlamenten, zum Beispiel die Barrierefreiheit, in den Kommunen, des Landes und des Bundes nicht nur Gehör finden, sondern auch die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen und umgesetzt  werden. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die gemeinsamen Aktivitäten ausgelotet. In Zukunft werden Termine und Protokolle ausgetauscht und gemeinsame Veranstaltungen geplant. Als erste gemeinsame Aktion ist im Herbst eine Veranstaltung zum "Grundeinkommen mit Pro und Kontra" vorgesehen, sowie eine Einladung an den SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zu den sozialpolitischen Vorstellungen der SPD und deren Umsetzung. Vorschlag für weitere Themen: Krieg und Frieden (Waffenlieferungen), Organspende, Tierwohl, Vermüllung,  Fahrradstraßen/wege. Zum Schluss der gemeinsamen Sitzung wurde einstimmig beschlossen, die Demos der Schülerinnen und Schüler "friday for future" zu unterstützen "denn auch wir sind für Klimaschutz und unterstützen das Engagement der Jungen. Die Aktivitäten der jungen Menschen können helfen, die politischen Forderungen in der Umweltdiskussion durchzusetzen und ein deutliches öffentliches Bewusstsein und Gegengewicht für eine neue Umweltpolitik zu schaffen", so die beiden Vorsitzenden Mönch und Nowak.

„Von multiresistenten Keimen und dem Kampf gegen Krankenhausinfektionen“

SPD-Senioren informierten sich am Beispiel Klinikum
„Information ist der Feind der Vorurteile“, nach diesem Motto gab es ein umfassendes Gespräch der SPD-Senioren mit einer Vertreterin der Emilia-Seniorenresidenz, einer Tochter des Klinikums Darmstadt. Die SPD-Senioren rund um ihren Vorsitzenden Dr. Wolf-Dietrich Schulze lernten als erstes, dass keine Klinik von sogenannten Krankenhauskeimen verschont bleibt. „Der Kampf gegen die immer multiresistenteren Keime muss permanent geführt werden“. „Wir haben eine Hygieneabteilung als eine der ersten in Deutschland mit Spezialisten. Wir arbeiten in internen und externen Netzwerken mit anderen Kliniken und zum Beispiel mit Seniorenheimen zusammen.“ Die SPD-Senioren bekamen anschaulich erläutert, dass die Virenstämme und Keime wie alle Lebewesen einen Überlebenswillen haben. „Das wirkt sich „evolutionär“ durch immer neue Resistenzbildung gegen viel zu häufig verabreichte Antibiotika aus. “Dazu gehört unter anderem vor allem Schweinefleisch. Immer mehr Menschen kann immer weniger geholfen werden, weil Antibiotika nicht mehr wirkt. Dieses weltweite Problem kam in einer ARD-Reportage über Medikamentenfälschungen mit hohen Antibiotika-Anteilen jetzt an die Öffentlichkeit.

Wie gelangen Keime in Kliniken und Pflegeeinrichtungen?

Bei Kranken und zum Beispiel älteren Menschen sinken die Abwehrkräfte gegen die multiresistenten Keime. Viele gehören damit zur Risikogruppe. Keime werden zudem oft mitgebracht, was im Fachjargon als „Rucksack des Lebens“ bezeichnet wird. Besucher/innen gehen oft gedankenlos mit Straßenschuhen in die Patienten-Toiletten. Das Reinigungspersonal in den Kliniken wird zu Unrecht beschuldigt. „Unsere Basishygiene besteht aus Personalhygiene, Umgebungshygiene und hygienegerechte Durchführung medizinisch-pflegerischer Maßnahmen. Die Abkürzung MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) steht für die allgemeine Bezeichnung „Krankenhauskeime“ und kommt auf der Haut und den Schleimhäuten vor. Der Begriff MRSA wird mittlerweile nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in der häuslichen und ambulanten Pflege verwendet. „Das Klinikum Darmstadt tut alles, um Infektionen zu verhindern, wir arbeiten als Team permanent daran.“ Dr. Wolf-Dietrich Schulze: „Die SPD-Senioren können mit den vielfältigen Informationen anderen Mitmenschen berichten, dass man im Klinikum gut aufgehoben ist.“

Teile des Vorstandes der SPD-Senioren informierten sich über Krankenhauskeime. Von links: Inge Ordegel, Ortrud Mucha, Maria Arnoldt, Christel Trautmann, Vorsitzender Dr. Wolf-Dietrich Schulze und Herbert Nowak.


Landtagskandidat Tum Huß zu Gast

Vorstandswahlen mit Kontinuität


Unter der Versammlungsleitung des Landtagskandidaten Tim Huß fand die Neuwahl des Vorstandes statt. Vorsitzender bleibt Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Sein Stellvertreter wurde wieder Herbert Nowak. Klaus Wieland bleibt im Amt als Schriftführer und Pressesprecher. Rechner ist wieder Friedrich Schmidbauer. Die Beisitzer/innen Ortrud Mucha, Georg Hafner, Maria Arnoldt, Inge Ordegel, Heinz Thielmann, Burkhard Wieck, Edelgard Selmikat und Dieter Gille ergänzen den Vorstand.

Kein Gegensatz: Junge und Ältere in der SPD Darmstadt. Der Landtagskandidat Tim Huß (links) und Senioren-Chef Dr. Wolf-Dietrich Schulze.



Eine der letzten Druckformen der Buchdruckrotation der Frankfurter Rundschau im Darmstädter Druckmuseum.


Darmstädter SPD-Senioren und altgediente Setzer, Drucker und Buchbinder der Bundesdruckerei Neu-Isenburg trafen sich im Druckmuseum in der Kirschenallee zu einer Reise in die Vergangenheit des Grafischen Gewerbes. „Eine gelungene Zusammenstellung“, meinte Klaus Wieland, der für beide die Organisation übernommen hatte. Auch altgediente Banknotendrucker waren dabei, einst mit der Fertigung von 500er, 200er 50er und 5er DM-Noten und Papiergeld für Marokko und Ghana betraut.


Die „Jünger Gutenbergs“, Ehrenamtliche des Museums, erläuterten den 25 Besucher/innen den guten alten Bleisatz mit Winkelhaken. „Fische sind Buchstaben im falschen Fach und Zwiebelfische sind im falschen Setzkasten“, wurde erläutert. Der Gang durch die Druckgeschichte ging über den Linotype-Maschinensatz mit kompletten Zeilen zum kleinen „Heidelberger Tiegel“ im Druckformat DIN A4 größer. An uralten Stoppzylinderpressen mit Papier-Handanlegen zeigten die Vorführer des Museums die Entstehung eines Buches.  Am Ende wurde die für damalige Verhältnisse schnelle Rotationsmaschine angeworfen. SPD-Seniorenchef Dr. Wolf-Dietrich Schulze dankte im Namen aller für die praktischen Erkenntnisse einer fast ausgestorbenen „bleihaltigen“ Druckindustrie. Ein Ex-Bundesdrucker bekam die entsprechende Antwort auf das traditionelle „Gott grüß die Kunst.“

Zwischen SPD-Senioren und ehemaligen Bundesdruckern bestand Einigkeit in der Einschätzung der rasanten technischen Entwicklung. „Unsere Berufe Setzer, Drucker und teilweise Buchbinder sind Opfer der Digitalisierung geworden. Hier kann man exemplarisch den Übergang in ein neues Industriezeitalter sehen.“


Was ist ein "Winkelhaken"? Erläuterung von Fachausdrücken.


An der Rotationsmaschine.


SPD-Senioren sehen massive Altersdiskriminierung

Betrifft vor allem öffentliche Ämter und Kraftfahrzeugversicherungen

„Der demokratische Staat lebt von der Mitarbeit seiner Bürger jeden Alters, die in vielen Bereichen ehrenamtlich erfolgt,“ so der Vorsitzende der Darmstädter SPD-Senioren (AG 60plus), Dr. Wolf-Dietrich Schulze.
Eine Recherche ergab, dass die Lebenserwartung pro Jahrzehnt um 2,5 Jahre steigt. Rund 32 Prozent der heute 42-jährigen Männer werden 90 Jahre alt, bei den Frauen sind es sogar 49 Prozent.
„Blickt man zudem auf die gestiegene Lebenserwartung in der Vergangenheit, dann wird es allerhöchste Zeit, Anpassungen vorzunehmen,“ meinen die SPD-Senioren. Dabei denkt man an die juristischen Bereiche.
Die Ämter des Notars oder ehrenamtlicher Richter (Schöffen) sind bereits mit dem 70. Lebensjahr zu Ende. Man stellt sich eine Anhebung auf das 75. Lebensjahr vor. „Hier wird mangelnde Urteilsfähigkeit
unterstellt und das ist diskriminierend,“ so Dr. Wolf-Dietrich Schulze, der auf den demografischen Wandel mit steigender Lebenserwartung hinweist.

In einem Antrag an den SPD-Unterbezirksparteitag stellen die Seniorinnen und Senioren bei der Kraftfahrzeugversicherung eine weitere Diskriminierung fest: Bei einigen Versicherungen steigen die Prämien bereits
ab 60, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Die Tester schreiben, dass ab dem 65. Lebensjahr die Aufschläge bei gut 8 Prozent über den Beiträgen der 55-jährigen liegen. Ab 70 Jahren sind es dann 21 Prozent,
ab 75 Jahren 48 Prozent. Die absolute Steigerung geht ab 80 auf 76 Prozent. In den Untersuchungen ging es vielfach um Senioren in der höchsten Schadenfreiheitsklasse, die noch nie einen Unfall schuldhaft zu verantworten
hatten.
Die Stiftung Warentest hilft bei der Suche nach den günstigsten Versicherungen. Man kann aber auch selbst über das Internet recherchieren. Die SPD-Senioren haben festgestellt, dass es sich offenbar um ein
„schleichendes Phänomen“ handelt. Viele ältere Kraftfahrer haben die Steigerungen nicht bemerkt, wie „SPIEGEL-online“ festgestellt hat.
„Mit Unfallrisiko haben die Steigerungen wenig zu tun – eher schon mit der Gutmütigkeit vieler Senioren. Doch die können sich wehren,“ schreibt der renommierte Journalist Hermann-Josef Tenhagen (ehemals „Finanz-Test“).
„Wir fordern die staatlichen Institutionen auf, den Auto-Versicherungen auf die Finger zu schauen. Hier trifft eindeutig der Begriff Altersdiskriminierung zu,“ Dr. Wolf-Dietrich Schulze kündigt einen diesbezüglichen
Antrag zum nächsten SPD-Unterbezirksparteitag in Darmstadt an.
Mai-2017




Prominente „Oldies“ lesen vor interessiertem Publikum

Unterstützung für den OB-Kandidaten Michael Siebel

Den SPD-Seniorinnen und Senioren gelang ein Lesungsnachmittag mit vielen nachdenkenswerten Geschichten mit Bezug auf das Alter. Das Foto zeigt links den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Sozialdemokraten, Dr. Wolf-Dietrich Schulze und den OB-Kandidaten Michael Siebel. Mit der Alt-Europaabgeordneten Barbara Schmidbauer, der ehemaligen Landtagsabgeordneten Christel Trautmann, dem früheren TU-Kanzler Dr. Hanns Seidler mit seiner Frau und der ehemaligen Bauexpertin der Stadtverordnetenfraktion Sabine Seidler waren etliche prominente „Oldies“ unter den Vorlesern. Youngster war der „Hausherr“ Tim Huß als Ortsvereinschef in Gervinus, Standort des Naturfreundehauses.


SPD-Senioren loben "Mobilisierungsprogramm“

für ältere Menschen

Selbsthilfegruppe „Gesund altern im Quartier“ sucht Ehrenamtliche

„Wir Senioren können den hohen Stellenwert von ehrenamtlicher Tätigkeit aus unseren Erfahrungen sehr gut bewerten“, so der Vorsitzende der Darmstädter SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft 60plus, Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Folgerichtig beschäftigt sich die SPD-Gliederung gern mit Selbsthilfegruppen. So kam es zu einem für beide Seiten sehr informatives Gespräch mit Susanne Peter, Ansprechpartnerin der Gruppe „Gesund altern im Quartier“. Susanne Peter: „Wir befinden uns noch in der Pilotphase im Stadtteil Bessungen und wollen uns ab Anfang 2017 auf das ganze Stadtgebiet ausdehnen“. Seit einem Jahr betreut man ältere Menschen ab 75 Lebensjahre mit Bewegungsübungen im häuslichen Raum. In der jetzigen Noch-Pilotphase bezieht man in Hausbesuche Menschen mit geringem Einkommen und ohne Verwandte ein. „Wir sehen einen großen Bedarf bei der Förderung der Mobilität, was zum Teil Sportvereine so nicht leisten können“, meint Susanne Peter und weiter: „Durch ein von uns durchgeführtes Mobilisierungsprogramm soll neue Kraft und neuer Mut geschöpft und damit das Selbstvertrauen gefördert werden.“ Oft sind es einfache Übungen, wie zum Beispiel sich Anziehen, Aufstehen vom Bett oder Treppen steigen. In einer Stunde kann da schon einiges geübt werden. Ziel ist es, über einen längeren Zeitraum – etwa 15 bis 20 Wochen – zum Beispiel durch die regelmäßige Erinnerung an langjährig ausgeübte Bewegungsabläufe die Aktivitäten zu verbessern, um die Bewegungssicherheit und die Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu verbessern.

Susanne Peter
Begleitet wird das Projekt vom Institut für Sportwissenschaften der Technischen Universität (Professor Dr. Josef Wiemeyer) mit Unterstützung der Stadt Darmstadt. Die ehemalige Landtagsabgeordnete Christel Trautmann befasst sich viel mit dem „quartierbezogenen Wohnen“ und lobte ausdrücklich die Initiative der Gruppe um Susanne Peter. Einig ist man sich bei der wichtigen Vernetzung im Quartier. „In Gesprächen muss man oft erst die Wünsche der über 75 Jahre alten Menschen eruieren“, Susanne Peter beantwortete damit Fragen nach der speziellen Ausbildung der Ehrenamtlichen. Finanziert wird das Projekt durch das Selbsthilfebüro Darmstadt der Paritätischen Projekte, die Stadt Darmstadt, die Bürgerstiftung und die Max und Käthe Kempf-Stiftung.

Die Gruppe „Gesund altern im Quartier“ ist in der Rheinstraße 67 zuhause und braucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Ausweitung auf andere Stadtteile möglichst bald. Interessenten können sich bei Susanne Peter per Telefon (0163-9753093) oder E-Mail gesund.altern@paritaet-projekte.org melden.

SPD-Senioren prangern Altersdiskriminierung an

Harmonische Jahreshauptversammlung bestätigt
Dr. Wolf-Dietrich Schulze


Fröhliche Gesichter gab es bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus nach den Vorstandswahlen. Von links: Vize Herbert Nowak, Versammlungs-leiter Alt-Bürgermeister Horst Knechtel und der alte und neue Vorsitzende Dr. Wolf-Dietrich Schulze.

Lesen Sie hier die komplette Pressemeldung:



Wahlsieger sind die Seniorinnen und Senioren unserer Stadt!

36,4 Prozent Wahlbeteiligung für ein neues Gremium sind ein Erfolg



Mit drei Mandaten ist die SPD im frisch gewählten Seniorenparlament "Interessenvertretung für ältere Menschen" vertreten. Von links: Maria Arnoldt, Herbert Nowak und Ortrud Mucha.

Siehe Presse


„Ruhezonen zum Kommunizieren“

Gäste der SPD-Senioren brachten neue Thesen ins Spiel

Unter dem Motto „Wohlfühlen im Stadtteil“ hatten die SPD-Senioren zu einer Diskussionsrunde im Vorfeld der bis zum 18. September stattfindenden Wahl zur ersten Darmstädter Seniorenvertretung eingeladen. Der gut gefüllte Jahnsaal in Bessungen bot trotz der Hitze manch kühles Argument, dem immer mehr überbordenden Verkehrsleistungspopanz Paroli zu bieten. Unter der Überschrift „Die Entschleunigung der Stadt gibt den Langsamen eine Chance,“ hielt Professor Bernhard Meyer einen Vortrag zu seinem in der Nachbarstadt Griesheim erfolgreichen Projekt der „besitzbaren Stadt.“ Bernhard Meyer berät auch andere Kommunen, um den Menschen Gelegenheit zu geben, ihre Stadt und Stadtteile zurück zu erobern, indem er Ruhezonen zum Kommunizieren nicht nur zwischen den in die Jahre gekommenen Bürgerinnen und Bürgern schafft. Solche Orte sind seiner Meinung nach durch verschiedene Formen von Bänken zu erreichen. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Diese Formen des Treffens locken viele ältere Menschen an, „denn Seniorinnen und Senioren bleiben mit zunehmendem Alter mehr zuhause, dem muss man entgegensteuern,“ so Professor Meyer.
Der als Moderator fungierende Pfarrer der Bessunger Petrusgemeinde Stefan Hucke, lenkte die Thesen des Professors auf die Darmstädter Stadtteile: „Hier ist jeder gefordert, eine Matrix zu erstellen, in Griesheim gibt es 160 Standorte, das ist in vielen Darmstädter Stadtteilen möglich,“ entgegnete Bernhard Meyer. Man müsse sich nur fragen, wo sich die Treffpunkte einrichten lassen, die für Menschen nach ihrer Berufstätigkeit wichtig sind.

Auch der zweite prominente Fachmann an diesem Nachmittag, der Alt-Landrat und aktuelle Heinerfest-Präsident Dr. Hans-Joachim Klein, verwies auf die Bedeutung der Stadtteile als „Wohlfühlfaktor“. Zudem hob er die Innenstadt von Leipzig mit sehr konzentrierten Angeboten in alle Richtungen hervor –quasi ein Idealkonzept. Immerhin hat Klein 11 Jahre in der Sachsenmetropole gelebt. In seiner Zeit als Landrat habe er gelernt, dass Lebensqualität vielfach vom Herunterbrechen auf die Stadtteile abhängt. „Die Menschen brauchen Identität – hier fühle ich mich wohl.“ In vielen Umlandgemeinden habe sich das Lebensgefühl durch Umgehungsstraßen verbessert. Intelligente Aufwertungen des Öffentlichen Personennahverkehrs sind unbedingt notwendig, um mehr Verkehrsberuhigung zu bekommen. Aus dem Publikum wurde die Vereinsamung älterer Menschen angesprochen, die mit Handicaps behaftet, die Wohnung nicht mehr verlassen. Der Vorsitzende der SPD-Senioren Dr. Wolf-Dietrich Schulze sprach in seinem Schlusswort auf die Verödung der Stadtteilzentren an. „Immer weniger Läden, Ärzte oder Apotheken haben die Infrastruktur negativ verändert,“ dies zu verbessern, sieht er als Mitaufgabe für die jetzt zu wählende „Interessenvertretung älterer Menschen“ an.


Von links: Altlandrat und Heinerfestpräsident Dr. Hans Joachim Klein,
Pfarrer und Moderator Stefan Hucke und Professor Bernhard Meyer.


Von links: Georg Hafner, Harald Rose, Klaus Wieland, Dieter Gille, Edelgard Selmikat, Herbert Nowak, Dr. Wolf-Dietrich Schulze, Anna-Dorothea Grampp, Harald Kress, Maria Arnoldt, Burckhard Wieck und Heinz Thielmann. Nicht im Foto: Friedrich Schmidbauer und Walter Schmidt.


Liste für Interessenvertretung älterer Menschen aufgestellt


Am 18. September sind alle rund 34.000 Seniorinnen und Senioren über 60 aufgefordert, eine eigene Vertretung per Briefwahl zu wählen. Die Sozialdemokraten sehen sich bei der Initiierung der Seniorenvertretung als treibende Kraft. Dies hob der Vorsitzende der SPD- Arbeitsgemeinschaft 60plus Dr. Wolf-Dietrich Schulze beim „kleinen SPD-Seniorenparteitag“ im Jahnsaal in Bessungen hervor. Der Vorstand zeigte sich vom guten Besuch überrascht.
Unter der Leitung des bewährten Alt-Bürgermeisters Horst Knechtel wurde eine 17-köpfige Liste verabschiedet. An der Spitze stehen vier im Sozial- und Vereinsleben bekannte und engagierte SPD-Leute:
Auf Platz 1 wurde Maria Arnoldt gewählt, flankiert von Herbert Nowak auf dem 2. Platz. Den dritten Platz nimmt mit Ortrud Mucha wieder eine Frau ein, gefolgt von Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Auf den weiteren Plätzen 5 bis 17 folgen Edelgard Selmikat, Heinz Thielmann, Anna Dorothea Grampp, Udo Grabow, Inge Ordegel, Burckhard Wieck, Dieter E. Hübner, Friedrich Schmidbauer, Günter Hannemann, Günter Büttner und Gerd Blisse.

Die ersten Vier auf der SPD-Wahlliste zur „Interessenvertretung älterer
Menschen“. Von links: Herbert Nowak (Platz 2), Maria Arnoldt (Platz 1),
Versammlungsleiter Alt-Bürgermeister Horst Knechtel. Dr. Wolf-Dietrich
Schulze nimmt Platz 4 ein und Ortrud Mucha kandidiert auf dem dritten Platz.

Man freut sich auf das 19-köpfige „Seniorenparlament“ plus der Delegierten und rechnet mit einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den anderen Gruppierungen. „Wir können da aus den guten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft gewählter Seniorenbeirat schöpfen, in der immerhin 9 Vereine zusammen gearbeitet haben,“ sagt Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Die Konstituierung ist für November 2015 vorgesehen.


„Wir haben für kollektives Umdenken bei der Seniorenvertretung gesorgt“

Über 10 Jahre kontinuierliche Arbeit haben sich gelohnt

"Es kann mich doch niemand darin hindern, von Jahr zu Jahr klüger zu werden, dieses berühmte Adenauer-Zitat fällt mir ein, wenn ich an über 12 Jahre Eintreten für einen gewählten Seniorenbeirat in Darmstadt denke,“ so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD, Dr. Wolf-Dietrich Schulze. So kommt es denn, dass inzwischen fast alle Fraktionen für einen Beirat unter dem Namen „ Interessengemeinschaft für ältere Menschen“ eintreten. Der Sozialausschuss stimmte am 28. April einstimmig bei einer Enthaltung zu.  Einst hatte die ehemalige Landtagsabgeordnete Christel Trautmann ihre Seniorenarbeit auf das Thema eingestellt und die aktiven SPD-Senioren dafür gewonnen. „Rund um Darmstadt und in Hessen bildeten sich Seniorenvertretungen, in unserer Stadt hatte man dafür ein Ohr nur in Form des Vereins Seniorenrat e.V., dessen Leistungen wir keinesfalls trüben wollen,“ so Klaus Wieland, Vorstandsmitglied das AG 60 plus und Stadtverordneter bis 2006. Ein inzwischen hoch betagtes Mitglied des Vorstandes sagte immer: „Wenn wir den Verein Seniorenrat zur Interessenvertretung machen, können wir den SV 98 auch zum Sprecher aller Sportvereine küren.“

Die SPD-Senioren ließen sich in ihrem Eintreten trotz gegenteiliger Koalitionsverträge zwischen der SPD und den Grünen nie in ihrem Ziel beirren. Auch eine Anhörung im Sozialausschuss mit „vom Magistrat gelenkten Aussagen“ gegen eine demokratisch gewählte Vertretung der 34.000 Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre im Jahr 2005 konnte die Männer und Frauen der Arbeitsgemeinschaft nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Im Vorfeld der Kommunalwahl 2011 veranstaltete die Akademie 55plus eine Podiumsdiskussion mit OB-Kandidaten zur Einführung eines gewählten Seniorenbeirates. Das Podium war fast geschlossen dagegen. Nicht nur die Akademie 55plus war enttäuscht. Im Dezember 2011 entdeckte Klaus Wieland im Internet die Magistratsvorlage, die zur Übertragung der Rechte einer Seniorenvertretung auf den Verein „Seniorenbeirat e. V.“ zielte. „Es gelang uns gemeinsam, diese Vorlage zu stoppen, indem wir bei der Akademie 55plus eine Interessengemeinschaft gewählter Seniorenbeirat ins Leben riefen. Neun Gruppen und Vereine gehörten der neuen Interessengemeinschaft an,“ so der heutige Stadtverordnete Dr. Klaus Uebe. Die Akademie übernahm die Federführung. Am 14. Januar 2012 titelte das Darmstädter Echo über den Plan, den Seniorenrat als Beirat einzusetzen: „Völlig absurd und undemokratisch.“ Total überrascht war Oberbürgermeister Jochen Partsch von der Zahl der Mitglieder der Interessengemeinschaft, die mit ihm im Februar 2012 ein Gespräch suchte. Die SPD-Senioren bescheinigen dem Oberbürgermeister und später auch seiner Sozialdezernentin Fairness beim Rückzug der Magistratsvorlage von der Tagesordnung.

Damit begann fast ein Lehrfilm in Sachen Demokratie. Beim Sozialdezernat wurde eine Dialogrunde auf der Basis eines Beschlusses im Sozialausschuss eingerichtet. Man holte weitere Expertengruppen in diese Runde, dazu einige Fachgruppen, wie die Fachkonferenz Altenhilfe.
Dr. Klaus Uebe und Dr. Wolf-Dietrich Schulze: „In diesem jahrelangen Prozess kam es letztendlich zu einer tragbaren Lösung. Wir begrüßen, dass es mit der Wahl am 18. September diesen Jahres 19 per Briefwahl direkt gewählte Mitglieder der Interessenvertretung geben wird.“ Dazu kommen Delegierte aus Personengruppen zum Beispiel Menschen mit anerkannter Pflegebedürftigkeit in stationärer Betreuung oder Menschen mit Migrationshintergrund. Die SPD-Senioren loben diese Konstruktion, weil damit ein breites Spektrum bei den älteren Menschen abgedeckt wird. „Inzwischen haben Stadtverordnete aller Fraktionen eingesehen, dass der demografische Wandel ein schwieriges und auch zeitintensives Engagement erfordert, der sich mit den Zeitschienen eines Parlamentsmitgliedes alleine nicht bewältigen lässt,“ so  Dr. Wolf-Dietrich Schulze abschließend, der sich auf die Aufstellung einer SPD-Seniorenliste zur Interessenvertretung älterer Menschen freut.


Expertenrunde zur Pflegesituation im Staatsarchiv. Von links: Professor Gunnar H. Nielsen von der Evangelischen Hochschule, Richter i.R. am Landessozialgericht Dr. Günter Offczors, Staatssekretärin Brigitte Zypries MdB, der zweite Vorsitzender der SPD-Senioren Herbert Nowak und Ekkehard Steinfeld, Leiter der Senioren-Wohnanlage Roßdorf.


Ist die Pflege besser als ihr Ruf?
SPD-Senioren mit Expertenanhörung

„Wege zu einer menschenwürdigen Pflege“ war der Titel einer Veranstaltung, zu der die Darmstädter SPD-Senioren eingeladen hatten. Herbert Nowak vertrat die aktiven Sozialdemokraten und die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Brigitte Zypries moderierte und nannte eingangs die Zahl von künftig 270.000 Pflegebedürftigen mit steigender Tendenz allein in Hessen. Ekkehard Steinfeld, Leiter der Seniorenwohnanlage Roßdorf, beantwortete die Frage, wann ist ein Heim gut, mit seinem Leitsatz: „Wenn sich die Menschen wohl und sicher fühlen.“  Zuvor müssten allerdings viele Vorurteile und Ängste gegen die Pflegehäuser beseitigt werden. Dass die Heime in ihrer Überzahl besser sind, als ihr Ruf, wurde auch von den anderen Experten auf dem Podium bestätigt. „ In Roßdorf stellen wir die individuelle Pflege in den Mittelpunkt, es gibt keine Bevormundung und Freiräume müssen einfach sein,“ so Steinfeld, der in seinem Haus gern individuelle Wünsche erfüllt. Der gebürtige Däne Professor Gunnar Nielsen von der Evangelischen Hochschule brachte es auf den Punkt: „Deutschland ist auf einem guten Weg.“ Das neue 1. Pflegestärkungsgesetz ist in Kraft, der große Sprung wird das zweite sein, meinte Nielsen und Brigitte Zypries bestätigte, dass die Große Koalition die Stufen durch Pflegegrade bis 2017 ersetzen wird. Auf dem besten Weg sieht der Professor auch den kommenden Qualitätsausschuss, damit sei Deutschland auf dem gleich guten Weg wie die skandinavischen Länder.

Von der juristische Seite beleuchtete der Richter a.D. am Landessozialgericht Dr. Günter Offczors die Pflegeproblematik: „Die Regelung der Bedürftigkeit mit einseitigem Fokus auf körperliche Einschränkungen ist ein Geburtsfehler, die geistig-psychischen Störungen müssen künftig mehr Berücksichtigung finden.“ Einhellige Meinung auf dem Podium war das dringend notwendige Begutachtungsverfahren. In der Diskussion wurde offene Kritik an einzelnen Heimen geübt und auf Defizite in der Ausbildungsqualität hingewiesen. Dem wurde allerdings widersprochen, man bevorzuge eine Mischausbildung. Die Problematik sei darin zu sehen, dass sich oft nicht genügend Altenpfleger finden und halten lassen, was an der zu geringen Bezahlung und Dienstplänen „rund um die Uhr“ liege. Die Zahl der demenzkranken Menschen sei in Steigen begriffen und damit gäbe es eine deutliche Veränderung der Pflegestrukturen.

In der Diskussion mit dem Publikum vermisste ein Zuhörer eine städtebauliche Infrastruktur-Offensive als Folge des demografischen Wandels. Einige malten kein gutes Zukunftsbild bei zunehmender Altersarmut und drastisch steigender Zahl der zu Pflegenden. „In Dänemark wird die ambulante Pflege durch Steuergelder finanziert und ist damit kostenfrei,“ warf Professor Gunnar Nielsen ein. Damit machte er den Weg frei für Forderungen nach einer Bürgerversicherung, für die es im Moment keine Mehrheit im Deutschen Bundestag gibt. Mehrgenerationenhäuser sind eine positive Möglichkeit, dazu die weitere Stärkung der ambulanten Situation. „Im Herbst starten wir eine weitere Veranstaltung zur Pflege, die Fragen aus dieser ersten Runde behandeln wird,“ damit schloss Herbert Nowak für die SPD-Senioren die informative Veranstaltung.


Engagement-Beratung im Team ist ihre Stärke

SPD-Senioren besuchten Freiwilligenzentrum


Das Freiwilligenzentrum legt seinen Focus auf Sozialarbeit, in der auch Seniorenarbeit und Altenhilfe integriert ist. Tom Schüler arbeitet im

Zentrum hauptamtlich und stand dem Vorstand der Darmstädter SPD-Senioren zur Verfügung. Mit sieben Ehrenamtlichen bildet er ein Team mit der Hauptaufgabe einer Vermittlung in unterschiedliche Einrichtungen. Stolz berichtet Tom Schüler über die Datenbank mit 200 Angeboten. „Die Zahl der freiwillig Helfenden ist leider rückläufig,“ sagt Tom Schüler und Friedrich Schmidbauer ergänzt: „Wenn sich zwei Leute pro Woche bei uns melden, sind wir zufrieden.“ Die Bandbreite der Angebote reicht von Kirchenläden, Besuche bei Alten und Kranken, Vorlesepaten in Kindergärten, Schuldnerberatung, Rotes Kreuz bis hin zu kleineren Vereinen.
 Das Engagement des Teams geht über die Grenzen hinaus. So organisierte man einen europäischen Freiwilligentag mit Darmstädter Partnerstädten. Man kümmert sich aktuell um Migranten und plant im Spätherbst Seminare zur Einführung in die sozialstaatliche Versorgung in Deutschland. Tom Schüler freut sich über steigendes Interesse von ausländischen jungen Leuten an ehrenamtlicher Arbeit. „Wir sind in ein Forschungsprojekt zum freiwilligen Engagement an der evangelischen Hochschule integriert,“ sagt er.
 Dr. Wolf-Dietrich Schulze ist als Vorsitzender der SPD-Senioren hocherfreut über die immer vielfältigeren Netzwerke des Freiwilligenzentrums. So ist das Zentrum am 10. Oktober in eine Tagung der Schaderstiftung in Darmstadt eingebunden. Am darauffolgenden Tag veranstaltet das Freiwilligenzentrum eine Engagementbörse im ehemaligen Sitzungssaal des Kreistages in der Rheinstraße 67.

Von links: Herbert Nowak (stellvertretender Vorsitzender),
der Vorsitzende Dr. Wolf-Dietrich Schulze, Tom Schüler, hauptamtlicher Mitarbeiter des Freiwilligenzentrums und Friedrich Schmidbauer, als Ehrenamtlicher und SPD-Seniorenvorständler in Doppelfunktion.

 Die SPD-Senioren waren beeindruckt von der Arbeit des Freiwilligenzentrums: „Wir sind froh, dass die Auseinandersetzungen um die Finanzen ein gutes Ende gefunden haben. Träger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt,“ zog Dr. Wolf-Dietrich Schulze eine positive Besuchsbilanz.

Jahreshauptversammlung 2014
Pflegeversicherung im Mittelpunkt
SPD-Senioren mit Vorstandswahlen

Ein Hauptpunkt im Vorstandsbericht des alten und neuen Vorsitzenden der SPD-Senioren Dr. Wolf-Dietrich Schulze war die geplante Seniorenvertretung, die noch 2014 ihre Arbeit aufnehmen soll. „Zwar sind wir nicht mit allen Punkten, wie Versammlungswahl in den Stadtteilen, einverstanden, müssen aber mit den Kompromissen leben,“ so Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Man wird die weitere Entwicklung weiter im Auge behalten und sich verstärkt um die Zustände in der Pflege kümmern. Weiter soll die Kommunikation mit den Ortsvereinen verstärkt werden.
Zum neuen Stellvertreter wurde Herbert Nowak gewählt. Friedrich Schmidbauer bleibt Kassierer und Klaus Wieland macht weiter die Schriftführung, die Presse und den Internetauftritt.
Zu Beisitzern wurden Maria Arnoldt, Dieter Gille, Anna-Dorothea Grampp, Harald Rose, Walter Schmidt, Edelgard Selmikat und Heinz Thielmann gewählt.
Delegierte im Bezirk Hessen-Süd wurden der gesamte geschäftsführende Vorstand.

Veranstaltung
Wann müssen Rentner/innen Steuern zahlen?
Brigitte Zypries und Steuerexperte Joachim Knapp bei SPD-Senioren

 „Die Renten fallen schon immer unter die Steuerpflicht,“ der Langener Steuerberater und SPD-Stadtverordnete Joachim Knapp erstaunte mit diesem Satz viele Zuhörer.
Als Ergebnis einer Auflage des Bundesverfassungsgerichtes gilt seit 2005 das Alterseinkünftegesetz. „Damit werden Diskrepanzen zwischen Beamtenpensionen und Renten beseitigt,“ erläuterte die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die damals an der Gesetzesänderung beteiligt war.
 Eingeladen hatte die SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft 60 plus in den Arheilger „Goldnen Löwen“. Die vom Vorsitzenden Dr. Wolf-Dietrich Schulze moderierte Veranstaltung zeigte in der Diskussionsrunde großen Informationsbedarf. Joachim Knapp sprach von einer vollen Rentenbesteuerung mit einer Übergangsregelung bis 2040. Stufenweise steigt dabei die Steuerpflicht seit 2005 mit 50 Prozent auf 100 Prozent im Endstadium. Alles hängt zudem vom Alter des erstmaligen Rentenbezugs ab. Joachim Knapp stellt dies anhand von Fallbeispielen eindrucksvoll und verständlich dar. Zu beachten ist zudem der Grundfreibetrag von 8.000,00 Euro pro Jahr. Die Veranstaltungsteilnehmer/innen erfuhren weiter, dass über die Identnummern eine Meldung an die Finanzämter erfolgt. So kommt es in diesen Monaten zu Nachversteuerungen, über die im Fernsehen berichtet wurde.
 Brigitte Zypries empfahl einen guten Leitfaden „Steuertipps für Senioren“ vom bayerischen Finanzministerium ins Internet gestellt unter: www.verwaltung.bayern.de. Dort kann die
Broschüre bestellt werden.



Von links: Steuerexperte Joachim Knapp, die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries und der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft
60 plus, Dr. Wolf-Dietrich Schulze.


AWO-Kombination Pflege- und Seniorenwohnheim
SPD-Senioren besuchten die frisch eröffnete Einrichtung

Treff im Foyer. Von links: Heimleiter Stefan Rütten, Rita Quast, Monika Bradna, Friedrich Schmidbauer, Christel Trautmann und Herbert Nowak. Nicht im Bild: Maria Arnoldt, Dr. Wolf-Dietrich Schulze und Klaus Wieland.
Siehe Presse


 
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