SPD-AG 60plus Darmstadt

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Lothar Binding

MdB, Bundes-
vor
sitzender der

SPD-AG 60plus

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AG SPD 60 plus

Bundesvorstand:

Erklärung zum

Ergebnis der

Sondierungsge-

spräche von CDU,CSU und SPD vom

12.01.2018

PDF-Datei


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SPD Darmstadt

SPD Hessen-Süd

AG 60plus Bund


Herzlich willkommen auf den Webseiten der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im SPD-Unterbezirk Darmstadt


Ihr Dr. Wolf-Dietrich Schulze
Vorsitzender


Landtagskandidat Tum Huß zu Gast

Vorstandswahlen mit Kontinuität


Unter der Versammlungsleitung des Landtagskandidaten Tim Huß fand die Neuwahl des Vorstandes statt. Vorsitzender bleibt Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Sein Stellvertreter wurde wieder Herbert Nowak. Klaus Wieland bleibt im Amt als Schriftführer und Pressesprecher. Rechner ist wieder Friedrich Schmidbauer. Die Beisitzer/innen Ortrud Mucha, Georg Hafner, Maria Arnoldt, Inge Ordegel, Heinz Thielmann, Burkhard Wieck, Edelgard Selmikat und Dieter Gille ergänzen den Vorstand.

Kein Gegensatz: Junge und Ältere in der SPD Darmstadt. Der Landtagskandidat Tim Huß (links) und Senioren-Chef Dr. Wolf-Dietrich Schulze.



Eine der letzten Druckformen der Buchdruckrotation der Frankfurter Rundschau im Darmstädter Druckmuseum.


Darmstädter SPD-Senioren und altgediente Setzer, Drucker und Buchbinder der Bundesdruckerei Neu-Isenburg trafen sich im Druckmuseum in der Kirschenallee zu einer Reise in die Vergangenheit des Grafischen Gewerbes. „Eine gelungene Zusammenstellung“, meinte Klaus Wieland, der für beide die Organisation übernommen hatte. Auch altgediente Banknotendrucker waren dabei, einst mit der Fertigung von 500er, 200er 50er und 5er DM-Noten und Papiergeld für Marokko und Ghana betraut.


Die „Jünger Gutenbergs“, Ehrenamtliche des Museums, erläuterten den 25 Besucher/innen den guten alten Bleisatz mit Winkelhaken. „Fische sind Buchstaben im falschen Fach und Zwiebelfische sind im falschen Setzkasten“, wurde erläutert. Der Gang durch die Druckgeschichte ging über den Linotype-Maschinensatz mit kompletten Zeilen zum kleinen „Heidelberger Tiegel“ im Druckformat DIN A4 größer. An uralten Stoppzylinderpressen mit Papier-Handanlegen zeigten die Vorführer des Museums die Entstehung eines Buches.  Am Ende wurde die für damalige Verhältnisse schnelle Rotationsmaschine angeworfen. SPD-Seniorenchef Dr. Wolf-Dietrich Schulze dankte im Namen aller für die praktischen Erkenntnisse einer fast ausgestorbenen „bleihaltigen“ Druckindustrie. Ein Ex-Bundesdrucker bekam die entsprechende Antwort auf das traditionelle „Gott grüß die Kunst.“

Zwischen SPD-Senioren und ehemaligen Bundesdruckern bestand Einigkeit in der Einschätzung der rasanten technischen Entwicklung. „Unsere Berufe Setzer, Drucker und teilweise Buchbinder sind Opfer der Digitalisierung geworden. Hier kann man exemplarisch den Übergang in ein neues Industriezeitalter sehen.“


Was ist ein "Winkelhaken"? Erläuterung von Fachausdrücken.


An der Rotationsmaschine.


SPD-Senioren sehen massive Altersdiskriminierung

Betrifft vor allem öffentliche Ämter und Kraftfahrzeugversicherungen

„Der demokratische Staat lebt von der Mitarbeit seiner Bürger jeden Alters, die in vielen Bereichen ehrenamtlich erfolgt,“ so der Vorsitzende der Darmstädter SPD-Senioren (AG 60plus), Dr. Wolf-Dietrich Schulze.
Eine Recherche ergab, dass die Lebenserwartung pro Jahrzehnt um 2,5 Jahre steigt. Rund 32 Prozent der heute 42-jährigen Männer werden 90 Jahre alt, bei den Frauen sind es sogar 49 Prozent.
„Blickt man zudem auf die gestiegene Lebenserwartung in der Vergangenheit, dann wird es allerhöchste Zeit, Anpassungen vorzunehmen,“ meinen die SPD-Senioren. Dabei denkt man an die juristischen Bereiche.
Die Ämter des Notars oder ehrenamtlicher Richter (Schöffen) sind bereits mit dem 70. Lebensjahr zu Ende. Man stellt sich eine Anhebung auf das 75. Lebensjahr vor. „Hier wird mangelnde Urteilsfähigkeit
unterstellt und das ist diskriminierend,“ so Dr. Wolf-Dietrich Schulze, der auf den demografischen Wandel mit steigender Lebenserwartung hinweist.

In einem Antrag an den SPD-Unterbezirksparteitag stellen die Seniorinnen und Senioren bei der Kraftfahrzeugversicherung eine weitere Diskriminierung fest: Bei einigen Versicherungen steigen die Prämien bereits
ab 60, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Die Tester schreiben, dass ab dem 65. Lebensjahr die Aufschläge bei gut 8 Prozent über den Beiträgen der 55-jährigen liegen. Ab 70 Jahren sind es dann 21 Prozent,
ab 75 Jahren 48 Prozent. Die absolute Steigerung geht ab 80 auf 76 Prozent. In den Untersuchungen ging es vielfach um Senioren in der höchsten Schadenfreiheitsklasse, die noch nie einen Unfall schuldhaft zu verantworten
hatten.
Die Stiftung Warentest hilft bei der Suche nach den günstigsten Versicherungen. Man kann aber auch selbst über das Internet recherchieren. Die SPD-Senioren haben festgestellt, dass es sich offenbar um ein
„schleichendes Phänomen“ handelt. Viele ältere Kraftfahrer haben die Steigerungen nicht bemerkt, wie „SPIEGEL-online“ festgestellt hat.
„Mit Unfallrisiko haben die Steigerungen wenig zu tun – eher schon mit der Gutmütigkeit vieler Senioren. Doch die können sich wehren,“ schreibt der renommierte Journalist Hermann-Josef Tenhagen (ehemals „Finanz-Test“).
„Wir fordern die staatlichen Institutionen auf, den Auto-Versicherungen auf die Finger zu schauen. Hier trifft eindeutig der Begriff Altersdiskriminierung zu,“ Dr. Wolf-Dietrich Schulze kündigt einen diesbezüglichen
Antrag zum nächsten SPD-Unterbezirksparteitag in Darmstadt an.
Mai-2017




Prominente „Oldies“ lesen vor interessiertem Publikum

Unterstützung für den OB-Kandidaten Michael Siebel

Den SPD-Seniorinnen und Senioren gelang ein Lesungsnachmittag mit vielen nachdenkenswerten Geschichten mit Bezug auf das Alter. Das Foto zeigt links den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Sozialdemokraten, Dr. Wolf-Dietrich Schulze und den OB-Kandidaten Michael Siebel. Mit der Alt-Europaabgeordneten Barbara Schmidbauer, der ehemaligen Landtagsabgeordneten Christel Trautmann, dem früheren TU-Kanzler Dr. Hanns Seidler mit seiner Frau und der ehemaligen Bauexpertin der Stadtverordnetenfraktion Sabine Seidler waren etliche prominente „Oldies“ unter den Vorlesern. Youngster war der „Hausherr“ Tim Huß als Ortsvereinschef in Gervinus, Standort des Naturfreundehauses.


SPD-Senioren loben "Mobilisierungsprogramm“

für ältere Menschen

Selbsthilfegruppe „Gesund altern im Quartier“ sucht Ehrenamtliche

„Wir Senioren können den hohen Stellenwert von ehrenamtlicher Tätigkeit aus unseren Erfahrungen sehr gut bewerten“, so der Vorsitzende der Darmstädter SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft 60plus, Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Folgerichtig beschäftigt sich die SPD-Gliederung gern mit Selbsthilfegruppen. So kam es zu einem für beide Seiten sehr informatives Gespräch mit Susanne Peter, Ansprechpartnerin der Gruppe „Gesund altern im Quartier“. Susanne Peter: „Wir befinden uns noch in der Pilotphase im Stadtteil Bessungen und wollen uns ab Anfang 2017 auf das ganze Stadtgebiet ausdehnen“. Seit einem Jahr betreut man ältere Menschen ab 75 Lebensjahre mit Bewegungsübungen im häuslichen Raum. In der jetzigen Noch-Pilotphase bezieht man in Hausbesuche Menschen mit geringem Einkommen und ohne Verwandte ein. „Wir sehen einen großen Bedarf bei der Förderung der Mobilität, was zum Teil Sportvereine so nicht leisten können“, meint Susanne Peter und weiter: „Durch ein von uns durchgeführtes Mobilisierungsprogramm soll neue Kraft und neuer Mut geschöpft und damit das Selbstvertrauen gefördert werden.“ Oft sind es einfache Übungen, wie zum Beispiel sich Anziehen, Aufstehen vom Bett oder Treppen steigen. In einer Stunde kann da schon einiges geübt werden. Ziel ist es, über einen längeren Zeitraum – etwa 15 bis 20 Wochen – zum Beispiel durch die regelmäßige Erinnerung an langjährig ausgeübte Bewegungsabläufe die Aktivitäten zu verbessern, um die Bewegungssicherheit und die Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu verbessern.

Susanne Peter
Begleitet wird das Projekt vom Institut für Sportwissenschaften der Technischen Universität (Professor Dr. Josef Wiemeyer) mit Unterstützung der Stadt Darmstadt. Die ehemalige Landtagsabgeordnete Christel Trautmann befasst sich viel mit dem „quartierbezogenen Wohnen“ und lobte ausdrücklich die Initiative der Gruppe um Susanne Peter. Einig ist man sich bei der wichtigen Vernetzung im Quartier. „In Gesprächen muss man oft erst die Wünsche der über 75 Jahre alten Menschen eruieren“, Susanne Peter beantwortete damit Fragen nach der speziellen Ausbildung der Ehrenamtlichen. Finanziert wird das Projekt durch das Selbsthilfebüro Darmstadt der Paritätischen Projekte, die Stadt Darmstadt, die Bürgerstiftung und die Max und Käthe Kempf-Stiftung.

Die Gruppe „Gesund altern im Quartier“ ist in der Rheinstraße 67 zuhause und braucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Ausweitung auf andere Stadtteile möglichst bald. Interessenten können sich bei Susanne Peter per Telefon (0163-9753093) oder E-Mail gesund.altern@paritaet-projekte.org melden.

SPD-Senioren prangern Altersdiskriminierung an

Harmonische Jahreshauptversammlung bestätigt
Dr. Wolf-Dietrich Schulze


Fröhliche Gesichter gab es bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus nach den Vorstandswahlen. Von links: Vize Herbert Nowak, Versammlungs-leiter Alt-Bürgermeister Horst Knechtel und der alte und neue Vorsitzende Dr. Wolf-Dietrich Schulze.

Lesen Sie hier die komplette Pressemeldung:



Wahlsieger sind die Seniorinnen und Senioren unserer Stadt!

36,4 Prozent Wahlbeteiligung für ein neues Gremium sind ein Erfolg



Mit drei Mandaten ist die SPD im frisch gewählten Seniorenparlament "Interessenvertretung für ältere Menschen" vertreten. Von links: Maria Arnoldt, Herbert Nowak und Ortrud Mucha.

Siehe Presse


„Ruhezonen zum Kommunizieren“

Gäste der SPD-Senioren brachten neue Thesen ins Spiel

Unter dem Motto „Wohlfühlen im Stadtteil“ hatten die SPD-Senioren zu einer Diskussionsrunde im Vorfeld der bis zum 18. September stattfindenden Wahl zur ersten Darmstädter Seniorenvertretung eingeladen. Der gut gefüllte Jahnsaal in Bessungen bot trotz der Hitze manch kühles Argument, dem immer mehr überbordenden Verkehrsleistungspopanz Paroli zu bieten. Unter der Überschrift „Die Entschleunigung der Stadt gibt den Langsamen eine Chance,“ hielt Professor Bernhard Meyer einen Vortrag zu seinem in der Nachbarstadt Griesheim erfolgreichen Projekt der „besitzbaren Stadt.“ Bernhard Meyer berät auch andere Kommunen, um den Menschen Gelegenheit zu geben, ihre Stadt und Stadtteile zurück zu erobern, indem er Ruhezonen zum Kommunizieren nicht nur zwischen den in die Jahre gekommenen Bürgerinnen und Bürgern schafft. Solche Orte sind seiner Meinung nach durch verschiedene Formen von Bänken zu erreichen. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Diese Formen des Treffens locken viele ältere Menschen an, „denn Seniorinnen und Senioren bleiben mit zunehmendem Alter mehr zuhause, dem muss man entgegensteuern,“ so Professor Meyer.
Der als Moderator fungierende Pfarrer der Bessunger Petrusgemeinde Stefan Hucke, lenkte die Thesen des Professors auf die Darmstädter Stadtteile: „Hier ist jeder gefordert, eine Matrix zu erstellen, in Griesheim gibt es 160 Standorte, das ist in vielen Darmstädter Stadtteilen möglich,“ entgegnete Bernhard Meyer. Man müsse sich nur fragen, wo sich die Treffpunkte einrichten lassen, die für Menschen nach ihrer Berufstätigkeit wichtig sind.

Auch der zweite prominente Fachmann an diesem Nachmittag, der Alt-Landrat und aktuelle Heinerfest-Präsident Dr. Hans-Joachim Klein, verwies auf die Bedeutung der Stadtteile als „Wohlfühlfaktor“. Zudem hob er die Innenstadt von Leipzig mit sehr konzentrierten Angeboten in alle Richtungen hervor –quasi ein Idealkonzept. Immerhin hat Klein 11 Jahre in der Sachsenmetropole gelebt. In seiner Zeit als Landrat habe er gelernt, dass Lebensqualität vielfach vom Herunterbrechen auf die Stadtteile abhängt. „Die Menschen brauchen Identität – hier fühle ich mich wohl.“ In vielen Umlandgemeinden habe sich das Lebensgefühl durch Umgehungsstraßen verbessert. Intelligente Aufwertungen des Öffentlichen Personennahverkehrs sind unbedingt notwendig, um mehr Verkehrsberuhigung zu bekommen. Aus dem Publikum wurde die Vereinsamung älterer Menschen angesprochen, die mit Handicaps behaftet, die Wohnung nicht mehr verlassen. Der Vorsitzende der SPD-Senioren Dr. Wolf-Dietrich Schulze sprach in seinem Schlusswort auf die Verödung der Stadtteilzentren an. „Immer weniger Läden, Ärzte oder Apotheken haben die Infrastruktur negativ verändert,“ dies zu verbessern, sieht er als Mitaufgabe für die jetzt zu wählende „Interessenvertretung älterer Menschen“ an.


Von links: Altlandrat und Heinerfestpräsident Dr. Hans Joachim Klein,
Pfarrer und Moderator Stefan Hucke und Professor Bernhard Meyer.


Von links: Georg Hafner, Harald Rose, Klaus Wieland, Dieter Gille, Edelgard Selmikat, Herbert Nowak, Dr. Wolf-Dietrich Schulze, Anna-Dorothea Grampp, Harald Kress, Maria Arnoldt, Burckhard Wieck und Heinz Thielmann. Nicht im Foto: Friedrich Schmidbauer und Walter Schmidt.


Liste für Interessenvertretung älterer Menschen aufgestellt


Am 18. September sind alle rund 34.000 Seniorinnen und Senioren über 60 aufgefordert, eine eigene Vertretung per Briefwahl zu wählen. Die Sozialdemokraten sehen sich bei der Initiierung der Seniorenvertretung als treibende Kraft. Dies hob der Vorsitzende der SPD- Arbeitsgemeinschaft 60plus Dr. Wolf-Dietrich Schulze beim „kleinen SPD-Seniorenparteitag“ im Jahnsaal in Bessungen hervor. Der Vorstand zeigte sich vom guten Besuch überrascht.
Unter der Leitung des bewährten Alt-Bürgermeisters Horst Knechtel wurde eine 17-köpfige Liste verabschiedet. An der Spitze stehen vier im Sozial- und Vereinsleben bekannte und engagierte SPD-Leute:
Auf Platz 1 wurde Maria Arnoldt gewählt, flankiert von Herbert Nowak auf dem 2. Platz. Den dritten Platz nimmt mit Ortrud Mucha wieder eine Frau ein, gefolgt von Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Auf den weiteren Plätzen 5 bis 17 folgen Edelgard Selmikat, Heinz Thielmann, Anna Dorothea Grampp, Udo Grabow, Inge Ordegel, Burckhard Wieck, Dieter E. Hübner, Friedrich Schmidbauer, Günter Hannemann, Günter Büttner und Gerd Blisse.

Die ersten Vier auf der SPD-Wahlliste zur „Interessenvertretung älterer
Menschen“. Von links: Herbert Nowak (Platz 2), Maria Arnoldt (Platz 1),
Versammlungsleiter Alt-Bürgermeister Horst Knechtel. Dr. Wolf-Dietrich
Schulze nimmt Platz 4 ein und Ortrud Mucha kandidiert auf dem dritten Platz.

Man freut sich auf das 19-köpfige „Seniorenparlament“ plus der Delegierten und rechnet mit einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den anderen Gruppierungen. „Wir können da aus den guten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft gewählter Seniorenbeirat schöpfen, in der immerhin 9 Vereine zusammen gearbeitet haben,“ sagt Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Die Konstituierung ist für November 2015 vorgesehen.


„Wir haben für kollektives Umdenken bei der Seniorenvertretung gesorgt“

Über 10 Jahre kontinuierliche Arbeit haben sich gelohnt

"Es kann mich doch niemand darin hindern, von Jahr zu Jahr klüger zu werden, dieses berühmte Adenauer-Zitat fällt mir ein, wenn ich an über 12 Jahre Eintreten für einen gewählten Seniorenbeirat in Darmstadt denke,“ so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD, Dr. Wolf-Dietrich Schulze. So kommt es denn, dass inzwischen fast alle Fraktionen für einen Beirat unter dem Namen „ Interessengemeinschaft für ältere Menschen“ eintreten. Der Sozialausschuss stimmte am 28. April einstimmig bei einer Enthaltung zu.  Einst hatte die ehemalige Landtagsabgeordnete Christel Trautmann ihre Seniorenarbeit auf das Thema eingestellt und die aktiven SPD-Senioren dafür gewonnen. „Rund um Darmstadt und in Hessen bildeten sich Seniorenvertretungen, in unserer Stadt hatte man dafür ein Ohr nur in Form des Vereins Seniorenrat e.V., dessen Leistungen wir keinesfalls trüben wollen,“ so Klaus Wieland, Vorstandsmitglied das AG 60 plus und Stadtverordneter bis 2006. Ein inzwischen hoch betagtes Mitglied des Vorstandes sagte immer: „Wenn wir den Verein Seniorenrat zur Interessenvertretung machen, können wir den SV 98 auch zum Sprecher aller Sportvereine küren.“

Die SPD-Senioren ließen sich in ihrem Eintreten trotz gegenteiliger Koalitionsverträge zwischen der SPD und den Grünen nie in ihrem Ziel beirren. Auch eine Anhörung im Sozialausschuss mit „vom Magistrat gelenkten Aussagen“ gegen eine demokratisch gewählte Vertretung der 34.000 Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre im Jahr 2005 konnte die Männer und Frauen der Arbeitsgemeinschaft nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Im Vorfeld der Kommunalwahl 2011 veranstaltete die Akademie 55plus eine Podiumsdiskussion mit OB-Kandidaten zur Einführung eines gewählten Seniorenbeirates. Das Podium war fast geschlossen dagegen. Nicht nur die Akademie 55plus war enttäuscht. Im Dezember 2011 entdeckte Klaus Wieland im Internet die Magistratsvorlage, die zur Übertragung der Rechte einer Seniorenvertretung auf den Verein „Seniorenbeirat e. V.“ zielte. „Es gelang uns gemeinsam, diese Vorlage zu stoppen, indem wir bei der Akademie 55plus eine Interessengemeinschaft gewählter Seniorenbeirat ins Leben riefen. Neun Gruppen und Vereine gehörten der neuen Interessengemeinschaft an,“ so der heutige Stadtverordnete Dr. Klaus Uebe. Die Akademie übernahm die Federführung. Am 14. Januar 2012 titelte das Darmstädter Echo über den Plan, den Seniorenrat als Beirat einzusetzen: „Völlig absurd und undemokratisch.“ Total überrascht war Oberbürgermeister Jochen Partsch von der Zahl der Mitglieder der Interessengemeinschaft, die mit ihm im Februar 2012 ein Gespräch suchte. Die SPD-Senioren bescheinigen dem Oberbürgermeister und später auch seiner Sozialdezernentin Fairness beim Rückzug der Magistratsvorlage von der Tagesordnung.

Damit begann fast ein Lehrfilm in Sachen Demokratie. Beim Sozialdezernat wurde eine Dialogrunde auf der Basis eines Beschlusses im Sozialausschuss eingerichtet. Man holte weitere Expertengruppen in diese Runde, dazu einige Fachgruppen, wie die Fachkonferenz Altenhilfe.
Dr. Klaus Uebe und Dr. Wolf-Dietrich Schulze: „In diesem jahrelangen Prozess kam es letztendlich zu einer tragbaren Lösung. Wir begrüßen, dass es mit der Wahl am 18. September diesen Jahres 19 per Briefwahl direkt gewählte Mitglieder der Interessenvertretung geben wird.“ Dazu kommen Delegierte aus Personengruppen zum Beispiel Menschen mit anerkannter Pflegebedürftigkeit in stationärer Betreuung oder Menschen mit Migrationshintergrund. Die SPD-Senioren loben diese Konstruktion, weil damit ein breites Spektrum bei den älteren Menschen abgedeckt wird. „Inzwischen haben Stadtverordnete aller Fraktionen eingesehen, dass der demografische Wandel ein schwieriges und auch zeitintensives Engagement erfordert, der sich mit den Zeitschienen eines Parlamentsmitgliedes alleine nicht bewältigen lässt,“ so  Dr. Wolf-Dietrich Schulze abschließend, der sich auf die Aufstellung einer SPD-Seniorenliste zur Interessenvertretung älterer Menschen freut.


Expertenrunde zur Pflegesituation im Staatsarchiv. Von links: Professor Gunnar H. Nielsen von der Evangelischen Hochschule, Richter i.R. am Landessozialgericht Dr. Günter Offczors, Staatssekretärin Brigitte Zypries MdB, der zweite Vorsitzender der SPD-Senioren Herbert Nowak und Ekkehard Steinfeld, Leiter der Senioren-Wohnanlage Roßdorf.


Ist die Pflege besser als ihr Ruf?
SPD-Senioren mit Expertenanhörung

„Wege zu einer menschenwürdigen Pflege“ war der Titel einer Veranstaltung, zu der die Darmstädter SPD-Senioren eingeladen hatten. Herbert Nowak vertrat die aktiven Sozialdemokraten und die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Brigitte Zypries moderierte und nannte eingangs die Zahl von künftig 270.000 Pflegebedürftigen mit steigender Tendenz allein in Hessen. Ekkehard Steinfeld, Leiter der Seniorenwohnanlage Roßdorf, beantwortete die Frage, wann ist ein Heim gut, mit seinem Leitsatz: „Wenn sich die Menschen wohl und sicher fühlen.“  Zuvor müssten allerdings viele Vorurteile und Ängste gegen die Pflegehäuser beseitigt werden. Dass die Heime in ihrer Überzahl besser sind, als ihr Ruf, wurde auch von den anderen Experten auf dem Podium bestätigt. „ In Roßdorf stellen wir die individuelle Pflege in den Mittelpunkt, es gibt keine Bevormundung und Freiräume müssen einfach sein,“ so Steinfeld, der in seinem Haus gern individuelle Wünsche erfüllt. Der gebürtige Däne Professor Gunnar Nielsen von der Evangelischen Hochschule brachte es auf den Punkt: „Deutschland ist auf einem guten Weg.“ Das neue 1. Pflegestärkungsgesetz ist in Kraft, der große Sprung wird das zweite sein, meinte Nielsen und Brigitte Zypries bestätigte, dass die Große Koalition die Stufen durch Pflegegrade bis 2017 ersetzen wird. Auf dem besten Weg sieht der Professor auch den kommenden Qualitätsausschuss, damit sei Deutschland auf dem gleich guten Weg wie die skandinavischen Länder.

Von der juristische Seite beleuchtete der Richter a.D. am Landessozialgericht Dr. Günter Offczors die Pflegeproblematik: „Die Regelung der Bedürftigkeit mit einseitigem Fokus auf körperliche Einschränkungen ist ein Geburtsfehler, die geistig-psychischen Störungen müssen künftig mehr Berücksichtigung finden.“ Einhellige Meinung auf dem Podium war das dringend notwendige Begutachtungsverfahren. In der Diskussion wurde offene Kritik an einzelnen Heimen geübt und auf Defizite in der Ausbildungsqualität hingewiesen. Dem wurde allerdings widersprochen, man bevorzuge eine Mischausbildung. Die Problematik sei darin zu sehen, dass sich oft nicht genügend Altenpfleger finden und halten lassen, was an der zu geringen Bezahlung und Dienstplänen „rund um die Uhr“ liege. Die Zahl der demenzkranken Menschen sei in Steigen begriffen und damit gäbe es eine deutliche Veränderung der Pflegestrukturen.

In der Diskussion mit dem Publikum vermisste ein Zuhörer eine städtebauliche Infrastruktur-Offensive als Folge des demografischen Wandels. Einige malten kein gutes Zukunftsbild bei zunehmender Altersarmut und drastisch steigender Zahl der zu Pflegenden. „In Dänemark wird die ambulante Pflege durch Steuergelder finanziert und ist damit kostenfrei,“ warf Professor Gunnar Nielsen ein. Damit machte er den Weg frei für Forderungen nach einer Bürgerversicherung, für die es im Moment keine Mehrheit im Deutschen Bundestag gibt. Mehrgenerationenhäuser sind eine positive Möglichkeit, dazu die weitere Stärkung der ambulanten Situation. „Im Herbst starten wir eine weitere Veranstaltung zur Pflege, die Fragen aus dieser ersten Runde behandeln wird,“ damit schloss Herbert Nowak für die SPD-Senioren die informative Veranstaltung.


Engagement-Beratung im Team ist ihre Stärke

SPD-Senioren besuchten Freiwilligenzentrum


Das Freiwilligenzentrum legt seinen Focus auf Sozialarbeit, in der auch Seniorenarbeit und Altenhilfe integriert ist. Tom Schüler arbeitet im

Zentrum hauptamtlich und stand dem Vorstand der Darmstädter SPD-Senioren zur Verfügung. Mit sieben Ehrenamtlichen bildet er ein Team mit der Hauptaufgabe einer Vermittlung in unterschiedliche Einrichtungen. Stolz berichtet Tom Schüler über die Datenbank mit 200 Angeboten. „Die Zahl der freiwillig Helfenden ist leider rückläufig,“ sagt Tom Schüler und Friedrich Schmidbauer ergänzt: „Wenn sich zwei Leute pro Woche bei uns melden, sind wir zufrieden.“ Die Bandbreite der Angebote reicht von Kirchenläden, Besuche bei Alten und Kranken, Vorlesepaten in Kindergärten, Schuldnerberatung, Rotes Kreuz bis hin zu kleineren Vereinen.
 Das Engagement des Teams geht über die Grenzen hinaus. So organisierte man einen europäischen Freiwilligentag mit Darmstädter Partnerstädten. Man kümmert sich aktuell um Migranten und plant im Spätherbst Seminare zur Einführung in die sozialstaatliche Versorgung in Deutschland. Tom Schüler freut sich über steigendes Interesse von ausländischen jungen Leuten an ehrenamtlicher Arbeit. „Wir sind in ein Forschungsprojekt zum freiwilligen Engagement an der evangelischen Hochschule integriert,“ sagt er.
 Dr. Wolf-Dietrich Schulze ist als Vorsitzender der SPD-Senioren hocherfreut über die immer vielfältigeren Netzwerke des Freiwilligenzentrums. So ist das Zentrum am 10. Oktober in eine Tagung der Schaderstiftung in Darmstadt eingebunden. Am darauffolgenden Tag veranstaltet das Freiwilligenzentrum eine Engagementbörse im ehemaligen Sitzungssaal des Kreistages in der Rheinstraße 67.

Von links: Herbert Nowak (stellvertretender Vorsitzender),
der Vorsitzende Dr. Wolf-Dietrich Schulze, Tom Schüler, hauptamtlicher Mitarbeiter des Freiwilligenzentrums und Friedrich Schmidbauer, als Ehrenamtlicher und SPD-Seniorenvorständler in Doppelfunktion.

 Die SPD-Senioren waren beeindruckt von der Arbeit des Freiwilligenzentrums: „Wir sind froh, dass die Auseinandersetzungen um die Finanzen ein gutes Ende gefunden haben. Träger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt,“ zog Dr. Wolf-Dietrich Schulze eine positive Besuchsbilanz.

Jahreshauptversammlung 2014
Pflegeversicherung im Mittelpunkt
SPD-Senioren mit Vorstandswahlen

Ein Hauptpunkt im Vorstandsbericht des alten und neuen Vorsitzenden der SPD-Senioren Dr. Wolf-Dietrich Schulze war die geplante Seniorenvertretung, die noch 2014 ihre Arbeit aufnehmen soll. „Zwar sind wir nicht mit allen Punkten, wie Versammlungswahl in den Stadtteilen, einverstanden, müssen aber mit den Kompromissen leben,“ so Dr. Wolf-Dietrich Schulze. Man wird die weitere Entwicklung weiter im Auge behalten und sich verstärkt um die Zustände in der Pflege kümmern. Weiter soll die Kommunikation mit den Ortsvereinen verstärkt werden.
Zum neuen Stellvertreter wurde Herbert Nowak gewählt. Friedrich Schmidbauer bleibt Kassierer und Klaus Wieland macht weiter die Schriftführung, die Presse und den Internetauftritt.
Zu Beisitzern wurden Maria Arnoldt, Dieter Gille, Anna-Dorothea Grampp, Harald Rose, Walter Schmidt, Edelgard Selmikat und Heinz Thielmann gewählt.
Delegierte im Bezirk Hessen-Süd wurden der gesamte geschäftsführende Vorstand.

Veranstaltung
Wann müssen Rentner/innen Steuern zahlen?
Brigitte Zypries und Steuerexperte Joachim Knapp bei SPD-Senioren

 „Die Renten fallen schon immer unter die Steuerpflicht,“ der Langener Steuerberater und SPD-Stadtverordnete Joachim Knapp erstaunte mit diesem Satz viele Zuhörer.
Als Ergebnis einer Auflage des Bundesverfassungsgerichtes gilt seit 2005 das Alterseinkünftegesetz. „Damit werden Diskrepanzen zwischen Beamtenpensionen und Renten beseitigt,“ erläuterte die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die damals an der Gesetzesänderung beteiligt war.
 Eingeladen hatte die SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft 60 plus in den Arheilger „Goldnen Löwen“. Die vom Vorsitzenden Dr. Wolf-Dietrich Schulze moderierte Veranstaltung zeigte in der Diskussionsrunde großen Informationsbedarf. Joachim Knapp sprach von einer vollen Rentenbesteuerung mit einer Übergangsregelung bis 2040. Stufenweise steigt dabei die Steuerpflicht seit 2005 mit 50 Prozent auf 100 Prozent im Endstadium. Alles hängt zudem vom Alter des erstmaligen Rentenbezugs ab. Joachim Knapp stellt dies anhand von Fallbeispielen eindrucksvoll und verständlich dar. Zu beachten ist zudem der Grundfreibetrag von 8.000,00 Euro pro Jahr. Die Veranstaltungsteilnehmer/innen erfuhren weiter, dass über die Identnummern eine Meldung an die Finanzämter erfolgt. So kommt es in diesen Monaten zu Nachversteuerungen, über die im Fernsehen berichtet wurde.
 Brigitte Zypries empfahl einen guten Leitfaden „Steuertipps für Senioren“ vom bayerischen Finanzministerium ins Internet gestellt unter: www.verwaltung.bayern.de. Dort kann die
Broschüre bestellt werden.



Von links: Steuerexperte Joachim Knapp, die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries und der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft
60 plus, Dr. Wolf-Dietrich Schulze.


AWO-Kombination Pflege- und Seniorenwohnheim
SPD-Senioren besuchten die frisch eröffnete Einrichtung

Treff im Foyer. Von links: Heimleiter Stefan Rütten, Rita Quast, Monika Bradna, Friedrich Schmidbauer, Christel Trautmann und Herbert Nowak. Nicht im Bild: Maria Arnoldt, Dr. Wolf-Dietrich Schulze und Klaus Wieland.
Siehe Presse



Mitgliederöffent-

liche Vorstandssitzung
18. März 2019,
15:30 Uhr
im Alten- und Pflege-heim Emilstraße 1


Für Sie im Landtag:
Bijan Kaffenberger MdL


 
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